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Du bist ok, dein Verhalten aber nicht

Beginnen wir zunächst damit, eine notwendige gewaltfreiere Haltung einzunehmen. Machen wir uns also beispielsweise klar, dass ein handelnder Mensch in diesem aktuellen Moment genau das tut, was er kann und was seinen aktuellen Bedürfnissen entspricht.

Möglicherweise ist dieses für ihn richtige Verhalten, für andere oder für die Gesellschaft sehr störend oder inakzeptabel. Das sollten wir dann auch nur so vertreten, empfinden, sagen und bearbeiten. Wir sollten bewertende Aussagen vermeiden, wie zum Beispiel:
“Du bist schlecht, du bist nicht richtig, du bist nicht ok, du musst anders sein …”

Ausdruck einer gewaltfreien Haltung sind beispielsweise folgende Gedanken und Sätze:
„Du hast bestimmt gute Gründe, dich so zu verhalten, wie du es gerade tust. Für dich scheint das richtig zu sein. Das löst aber bei mir damit folgende Probleme aus … / Das ist für mich und unsere Gemeinschaft nicht akzeptabel … / Das geht aus den folgenden Gründen nicht …“.

Du bist ok, dein Verhalten aber nicht! Wichtig ist, wenn notwendig, nur die Tat abzulehnen, aber nicht den Täter. Tat und Täter muss man …

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About the author

Lothar Röhrig, 1946 in Hamm geboren, machte eine Lehre als Buchdrucker, studierte Verwaltungsrecht und später Psychologie. 1996 promovierte er an der Universität Essen. Er absolvierte zahlreiche Ausbildungen, unter anderem in den Bereichen Verhaltenstraining, Konflikt- und Problemmanagement, Stressbewältigung, Supervision und NLP. Er arbeitete unter anderem als Dozent für Psychologie, Trainer, QMA, QMB, Supervisor, Mediator, Coach und Therapeut. Seit 1994 war er als Qualitätsmanager bei der Polizei Nordrhein-Westfalen tätig. Zurzeit arbeitet er im Bereich Opferschutz und als Berater, Therapeut, Mediator und Konfliktmanager.

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MACHERMAGAZIN Nr. 8 – Frühjahr 2020

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