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Anzug und Krawatte während der Ausbildung – In welchen Berufen ist es Pflicht und wo bist Du overdressed?

Wenn Du eine Ausbildung beginnst, konntest Du meistens noch keinen Blick in die Büros und Hallen Deines Ausbildungsbetriebes werfen. Daher weißt Du nicht, welcher Dresscode gilt und wie Du Dich angemessen kleidest. Die Nachfrage bei Deinem Ausbilder oder während der Vertragsunterzeichnung kann bereits Klarheit schaffen. Darüber hinaus findest Du hier einige allgemeingültige Ratschläge.

Bank, Versicherung und Verkauf

Als Auszubildender in einer Bank oder Versicherung und in Berufen mit viel Kundenkontakt ist Seriosität gefragt. Diese beginnt bereits mit der richtigen Kleidung. Eine Stoffhose und ein schlichtes Hemd sind hier schon das Minimum. Insbesondere bei allen Ausbildungsberufen, die mit Geld zu tun haben, bist Du mit Anzug und Krawatte gut beraten. Für den Fall, dass Du Dich trotzdem unerwartet overdressed fühlst, kannst Du die Krawatte auch wieder ablegen. Verbunden mit einem kurzen Kommentar, wie “Ich wusste gar nicht, dass hier mittlerweile so locker zugeht.”, hast Du die Lacher auf Deiner Seite. So kannst Du die Situation charmant und souverän lösen.

In Verkaufsberufen ist übrigens auch die Branche entscheidend. Insbesondere bei technischen Produkten ist Fachkompetenz oft wichtiger als die Kleidung. Die Kollegen, die Dich einarbeiten oder ausbilden, können sicher die besten Tipps im Einzelfall geben.

Kaufleute in produzierenden Unternehmen

Egal, ob Industriekaufleute, Bürokaufleute oder Kaufleute für Groß- und Einzelhandel, in Sachen Dresscode geht es hier etwas lockerer zu. Sofern Du keine Führungsposition bekleidest, ist ein ordentliches Erscheinungsbild ausreichend. Hemd, T-Shirt oder Pullover sind genauso akzeptiert wie eine alltagstaugliche Jeans. Ausreizen solltest Du diese vermeintlichen Freiheiten natürlich trotzdem nicht. Jogginghose, Muskelshirt oder Hot Pants sind in jedem Unternehmen tabu. Spätestens Dein Ausbildungsleiter würde Dich im Fall der Fälle deutlich darauf hinweisen. Ein Anzug ist in solchen Ausbildungsberufen aber selten notwendig. Wenn dem so ist, wirst Du üblicherweise vor Deinem ersten Arbeitstag darüber informiert.

Handwerkliche Berufe

In handwerklichen Ausbildungsberufen, wie Elektroniker, Maschinenführer oder auch Arzthelfer zählt die Funktionalität der Kleidung deutlich mehr als das Aussehen. Meistens wirst Du dich ohnehin am Arbeitsplatz umziehen. Daher ist die Kleidung auf dem Weg dahin gänzlich irrelevant. In diesen Berufen wird Dir die Arbeitskleidung, wie Blaumann oder Sicherheitsschuhe sogar oft vom Arbeitgeber gestellt. Auch da der Umgangston in einer Werkstatt einfach ein anderer ist, als der im Büro, empfiehlt es sich, am ersten Ausbildungstag nicht in Anzug und Krawatte aufzutauchen.

 

Foto: © Syda Productions, AdobeStock

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MACHERMAGAZIN Nr. 5 – Sommer 2019

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