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Azubis werben für Ausbildung

Ausbildungsbotschafter im Einsatz an der PRIMUS Schule

Münster. Acht Auszubildende von Unternehmen aus dem Münsterland berichteten gestern (11. April) den Neuntklässlern der PRIMUS Schule Münster über Ausbildung und Betrieb. Den Einsatz hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen koordiniert, die mit ihrem Projekt „Ausbildungsbotschafter“ die Berufsorientierung in der Schule unterstützt.

Die PRIMUS Schule Münster ist eine Modellschule des Landes Nordrhein-Westfalen, in der von Klasse 1 bis 10 gemeinsam gelernt wird. Das heißt: Alle Schülerinnen und Schüler arbeiten in jahrgangsgemischten Klassen. „Unserer Schule ist es wichtig, dass die Schüler schon früh Einblicke in die Arbeitswelt bekommen. Die Ausbildungsbotschafter sind ein wichtiges Segment in diesem Konzept“, betont Berufswahlkoordinator Andreas Thiel.

Folgende Ausbildungsbotschafter der IHK und der Handwerkskammer waren in der PRIMUS Schule im Einsatz (in Klammern der Ausbildungsberuf): Nils Markfort (Kraftfahrzeugmechatroniker) vom AWM Münster, Kardelen Dombayci und Stephanie Hügelschäffer (Chemikantinnen) von der BASF Coatings GmbH in Münster, Florian Brinkkötter (Kaufmann im Einzelhandel) von der Lidl GmbH & Co. KG in Westerkappeln, Celine Laumann und Annika Nagel (Maler und Lackiererin) von der Brillux GmbH & Co. KG in Münster, Marika Schüler (Konditorin) von der Konditorei Otto Issel Café in Münster und Lea Szelong (Orthopädietechnik-Mechanikerin) OTM Münsterland in Münster.

Sie berichteten nicht nur über ihre Ausbildung und ihr Unternehmen. Sie gaben auch Tipps zur Berufswahl und zur Bewerbung. „Das ist eine gute Orientierungshilfe, ob die vorgestellten Berufe zu den einzelnen Schülern passen könnten“, resümierte Thiel und dankte den Ausbildungsbotschaftern für die authentischen Einblicke ins Berufsleben und die Impulse für die Berufsorientierung.

2015 startete die IHK gemeinsam mit der Handwerkskammer das Projekt Ausbildungsbotschafter. Ziel der Initiative ist es, die betriebliche Ausbildung stärker in den Blick von Schülerinnen und Schülern zu rücken und die Unternehmen bei der Suche nach Auszubildenden zu unterstützen. „Bei den Einsätzen der Ausbildungsbotschafter werden auch Fragen gestellt, die man als Schüler einem Chef eher ungern stellt – etwa nach Gehalt und Freizeit“, berichtet IHK-Projektmitarbeiterin Silke Deutschmann über die bisherigen Erfahrungen. „Genau darum geht es in unserem Projekt: Wir wollen junge Menschen glaubwürdig darüber informieren, was sie in einer betrieblichen Ausbildung erwartet“, so Deutschmann. „Und wer könnte das besser als Auszubildende.“

Auch die Unternehmen haben etwas von dem Projekt: „Durch den Einsatz ihrer Auszubildenden bringen sie sich bei den künftigen Schulabgängern als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb ins Gespräch“, sagt IHK-Mitarbeiterin Deutschmann. Inzwischen unterstützen 164 Betriebe das Projekt. Seit dem Start sind bereits 1.339 Ausbildungsbotschafter in die Schulen gegangen und haben rund 24.800 Schüler informiert.
Nicht zuletzt profitieren die Ausbildungsbotschafter selbst. Im Seminar und bei den Einsätzen in den Schulen üben sie sich im sicheren Auftreten und stärken ihr Selbstvertrauen.

IHK-Ansprechpartnerin für Schulen und Unternehmen im Münsterland ist Silke Deutschmann, Telefon 0251 707-245, E-Mail deutschmann@ihk-nordwestfalen.de. Weitere Informationen: www.ihk-ausbildungsbotschafter.de

 

Quelle & Foto: © IHK Nord-Westfalen: Berufsorientierung auf Augenhöhe an der PRIMUS Schule: (vorne von links) die Ausbildungsbotschafter Kardelen Dombayci, Stephanie Hügelschäffer, Celine Laumann, Marika Schüler, Annika Nagel und Florian Brinkkötter mit (hinten von links) Regina Girhards und Mustafa Schat von der Handwerkskammer, Berufswahlkoordinator Andreas Thiel und IHK-Projektmitarbeiterin Silke Deutschmann (nicht auf dem Foto sind die Ausbildungsbotschafter Lea Szelong und Nils Markfort).

About the author

Als Kind der 80er Jahre, Softwareentwickler seit C64, Amiga und PC-Frühzeit und Internet-Dinosaurier begeistert sich Thomas für alle digitalen Themen und intermediales Publishing. Mit seinem Background als Softwareentwickler und Verlagskaufmann gründete er 1998 eine der ersten Internetagenturen Deutschlands und ist seit fast 20 Jahren Verleger unterschiedlicher Online-Plattformen und Verlagsprodukte. Im Frühjahr 2018 gründete er das MACHERMAGAZIN, um junge Menschen auf ihrem Weg in die Arbeitswelt zu begleiten. Als CvD und Verleger verantwortet er die MACHER.NEWS und die Refinanzierung. #Existenzgründer, #Medienunternehmer, #Softwareentwickler, #Internetsaurier, #Mediator, #Biker und #Querdenker

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