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IHK-Ausbildungsbotschafter am Kant-Gymnasium in Hiltrup

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Vielfalt der Ausbildungsberufe näherbringen

Münster-Hiltrup. „Berufsorientierung auf Augenhöhe.“ So lautet der Auftrag der vier Auszubildenden, die heute (7. Februar) in der Qualifikationsphase 1 (Q1) des Immanuel-Kant-Gymnasiums über Berufswahl, Ausbildung und Betrieb berichten. Den Einsatz hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen koordiniert, die mit ihrem Projekt „Ausbildungsbotschafter“ die Berufsorientierung in der Schule unterstützt.

Ziel der Initiative ist es, die betriebliche Ausbildung stärker in den Blick von Abiturienten zu rücken und die Unternehmen bei der Suche nach Auszubildenden zu unterstützen. „Bei den Einsätzen der Ausbildungsbotschafter werden auch Fragen gestellt, die man als Schüler einem Chef eher ungern stellt – etwa nach Gehalt und Freizeit“, berichtet Carsten Taudt, Leiter des IHK-Geschäftsbereiches Bildung und Fachkräftesicherung, über die bisherigen Erfahrungen. „Genau darum geht es in unserem Projekt: Wir wollen junge Menschen glaubwürdig darüber informieren, was sie in einer betrieblichen Ausbildung erwartet“, so Taudt. „Und wer könnte das besser als Auszubildende.“

Das Immanuel-Kant-Gymnasium nimmt erstmalig am Projekt teil. Schulleiterin Barbara Schönfeld „Wir wollen den Schülerinnen und Schülern die Vielfalt der Ausbildungsberufe näherbringen. In unserer Gesellschaft wird zu oft der Fokus auf das Studium gelegt und dabei vergessen, welche Möglichkeiten und Chancen eine Berufsausbildung bietet.“ Das Gymnasium wolle seine Schülerinnen und Schüler frühzeitig und praxisnah informieren und habe hierzu bereits in den vergangenen Jahren Kontakte zu Unternehmen aufgebaut, die jetzt intensiviert werden sollen.

„Das ist vorbildlich“, lobt IHK-Geschäftsbereichsleiter Taudt. Die Ausbildungsbotschafter hätten ja vor gar nicht allzu langer Zeit selbst vor der Entscheidung zwischen betrieblicher oder akademischer Ausbildung gestanden. „Schulabgängern stehen auch mit einer betrieblichen Ausbildung alle Karrierechancen offen“, macht der Bildungsexperte klar. „Man muss nicht studieren, nur weil man Abitur hat. Und man muss nicht studieren, um Karriere zu machen“, so Taudt. Schon angesichts der hohen Zahl von Studienabbrechern sei es wichtig, Gymnasiasten Informationen über betriebliche Ausbildungen nicht vorzuenthalten.

Die Botschaft der IHK kommt an: Der Anteil der Abiturienten, die eine Ausbildung machen, steige, berichtet Taudt. Insgesamt aber gebe es zu wenig qualifizierte Bewerber, so dass die Betriebe im Münsterland längst nicht mehr alle Ausbildungsplätze besetzen könnten.

Die Berufsorientierung mithilfe von IHK-Ausbildungsbotschaftern hat sich seit dem Start im Januar 2015 erfolgreich etabliert. Im IHK-Bezirk waren bislang fast 1.200 Botschafter von knapp 150 Unternehmen im Einsatz. Seit dem Start wurden 23.500 Schülerinnen und Schüler über die betriebliche Ausbildung informiert. In Münster sind aktuell 136 Ausbildungsbotschafter von 29 Unternehmen dabei. „Alle Schulen, die sich im vergangenen Jahr erstmals beteiligt haben, nutzen auch in diesem Jahr das Angebot. Und regelmäßig kommen neue Schulen hinzu, die die Botschafter einladen – so wie das Immanuel-Kant-Gymnasium“, freut sich IHK-Projektkoordinatorin Silke Deutschmann.

Auch die Ausbildungsbotschafter selbst profitieren. Im IHK-Seminar und bei den Einsätzen in den Schulen üben sie sich im sicheren Auftreten und stärken ihr Selbstvertrauen. Für ihr Engagement in der Berufsorientierung erhalten sie eine Urkunde.

Beim Berufsorientierungstag am Immanuel-Kant-Gymnasium waren vier Auszubildende aus Münster als Ausbildungsbotschafter aktiv: Caroline Sporkmann, Hörgeräteakustikerin von der HörCentrum Hammer Straße GmbH, Lea Szelong, Orthopädietechnik-Mechanikerin von Orthopädie-Technik Münsterland, Manuel Leander Gersitz, Industriekaufmann von der Witte plusprint GmbH und Bastian Lukas Kröger, Fachinformatiker Anwendungsentwicklung von der Olympus Soft Imaging Solutions GmbH.

IHK-Ansprechpartnerinnen für Schulen und Unternehmen im Münsterland:
Silke Deutschmann, Telefon 0251 707-245, E-Mail deutschmann@ihk-nw.de, und
Anna Zenker, Telefon 0251 707-415, E-Mail zenker@ihk-nw.de

Weitere Informationen: www.ihk-ausbildungsbotschafter.de

Foto: Sorgten am Kant-Gymnasium in Hiltrup für Berufsorientierung auf Augenhöhe: (v.l.) Schulleiterin Barbara Schönfeld, Ausbildungsbotschafter Bastian Kröger (Fachinformatiker Anwendungsentwicklung bei der Olympus Soft-Imaging-Solutions GmbH in Münster), IHK-Projektmitarbeiterin Silke Deutschmann und Ausbildungsbotschafter Manuel Leander Gersitz (Industriekaufmann bei der Witte plusprint GmbH in Münster); © IHK Nord-Westfalen

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