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Junger Mann vor Mauer

Lass die Anderen drüber lachen – Deine Passion ist Deine Passion!

Ja, es ist sicher sinnvoll, eine Lehre als Bankkaufmann zu absolvieren und in dem Bereich Karriere zu machen. Es ist aber auch sinnvoll, auf das Gefühl zu hören, denn schließlich muss Du mit Deiner Berufswahl und dem Job eine Weile leben – gut leben.

Die Geschichten von dem EINEN Auftritt eines Musical Stars, der das Leben einer bis dato vernünftigen Person ins Wanken brachte, sie zu einer Neuorientierung bewog, mögen sich märchenhaft anhören. Dennoch sind sie wahr, und so kann man manchmal erleben, wenn man einen Yogalehrer nach seinem erlernten Job fragt, dass er angibt, er sei gelernter Installateur. Da es heue sowieso nicht mehr üblich ist, sein Leben lang im erlernten Beruf zu verharren, wird man solche Geschichten immer häufiger hören. Nimm sie Dir zum Vorbild, wenn Du das Gefühl hast, dass etwas nicht stimmt in Deinem Job. Bevor Du ausbrennst oder vor Langeweile umkommst, mach ruhig einen Sprung ins kalte Wasser. Das kann sehr erfrischend sein!

Wenn die Familie nicht mehr so wichtig ist …

Klar hat das Elternhaus einen großen Einfluss auf die Berufswahl. Wenn Sein Vater Arzt ist, wirst Du mit dem Metier viel zu tun haben und eventuell auch mit der Medizin liebäugeln. Aber wenn Du merkst, und das kann sogar nach dem Examen sein, dass Dich die Arbeit befremdet, Du Dich nur als Teil einer Maschinerie fühlst, ist es an der Zeit, das Elternhaus auch mental zu verlassen. Was, du willst nicht mehr Arzt sein?! Da heißt es, tapfer sein, aber auch, Persönlickeit zu zeigen. Nein, ich möchte lieber alte Möbel restaurieren, da habe ich direkten Kontakt zum Material und kann mir das Ergebnis lange ansehen. Und – überhaupt mag ich den Duft von Holz, Lacken und Farben lieber als den von Sterillium. So ist es dann, und die enttäuschte Verwandtschaft sollte Dich nicht von Deinem Ziel fern halten.

Ja, und die Sicherheit?

Oftmals wird argumentiert, dass ein Job, sagen wir, als Krankenkassensachbearbeiter oder Beamter im öffentlichen Dienst, “sicher” sei. Zum Einen ist es nicht sicher, dass es überhaupt noch sichere Jobs gibt, geben wird, zum Anderen entschädigt Dich das sicher nicht für Eingefahrenes, das Gefühl, im falschen Film zu sein. Herrn Meyer nun im 11. Jahr auf dem Gang zu treffen, ihm in der Kantine beim Kaffeeumrühren zuzusehen, kann genug sein! Hör auf Dein Gefühl, und schaff Dir Deine eigenen Sicherheiten, auch wenn Alle über Dich lachen oder die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. Junge, denk an das 13. Monatsgehalt! Nein, Du denkst an Deinen nächsten Gig auf dem Festival!

 

Foto: © contrastwerkstatt, AdobeStock

 

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MACHERMAGAZIN Nr. 6 – Herbst 2019

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