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WG oder nicht WG – Vorteile und Nachteile im Überblick

In den letzten Jahren ist die Anzahl an Menschen, die in einer Wohngemeinschaft (WG) wohnen, gestiegen: 2018 gaben laut Hochrechnung 5,04 Millionen Personen an, in einer WG zu leben, dies entspricht einem Anstieg von rund 19,4 Prozent in den letzten fünf Jahren. Die WG ist demnach eine beliebte Wohnform, die immer mehr Anhänger gewinnt.

Warum sollte ich in einer WG wohnen?

Insbesondere in Ballungsgebieten und Großstädten ist Wohnraum knapp. Die Mietpreise sind hoch, sodass günstige Alternativen gefunden werden müssen. Gemeinsam mit anderen Menschen in einer Wohnung zu wohnen ist ein lukrativer Ansatz. Jeder Bewohner erhält ein eigenes Schlafzimmer – Wohnzimmer, Küche und Bad werden gemeinschaftlich genutzt. Bereits durch diese Nutzung entstehen Kostenvorteile. Des Weiteren sind die Quadratmeterpreise für mittlere Wohnungen meistens niedriger als für kleine Wohnungen. Auch unter diesem Gesichtspunkt ergibt sich Einsparpotenzial. Insbesondere für junge Menschen sind die Gemeinschaft und die Zugehörigkeit weitere Vorteile des Lebens in der WG. Die Sympathie deiner Mitbewohner vorausgesetzt gewinnst du neue Freunde und hast stets einen Gesprächspartner. Die Auswahl der passenden Mitbewohner ist daher ein zentraler Aspekt für das Leben in der WG.

Welche Nachteile entstehen durch das Wohnen in einer WG?

Das WG-Leben ist nicht für alle Menschen geeignet. Wer Wert auf uneingeschränkte Privatsphäre legt und gerne seine “eigenen vier Wände” hat, für den ist das Leben einer WG nicht von Vorteil. Wichtig ist in jedem Fall, rechtliche Aspekte zu berücksichtigen. In den meisten Fällen existiert ein Hauptmieter, der mit dem Vermieter einen Mietvertrag abschließt. Die Untervermietung muss explizit erlaubt sein, ansonsten ist keine Nutzung der Wohnung für eine WG möglich. Der Hauptmieter schließt nun mit seinen WG-Kameraden einzelne Untermietverträge ab. Jedoch bleibt der Hauptmieter gegenüber dem Vermieter für alle eventuellen Schäden in der Wohnung nach Auszug und für die pünktliche Zahlung der Miete haftbar. Der Hauptmieter wiederum kann Ansprüche gegenüber seinen Untermietern geltend machen. Aus dieser Konstellation heraus entstehen verschiedene Risiken, beispielsweise ausbleibende Mietzahlungen durch Untermieter, für die der Hauptmieter zunächst einziehen muss. Der Hauptmieter geht demnach ein gewisses Risiko ein. Er wird selbst zum Vermieter.

Alternative zur WG

Speziell Studenten, die günstigen Wohnraum suchen, haben die Möglichkeit, sich um einen Platz im Wohnheim zu bewerben. Die dortigen Wartezeiten betragen zwischen 1 und 12 Monaten. In vielen Studentenwohnheimen sind einige Apartments für junge Familien vorhanden, sodass auch alleinerziehende Mütter beziehungsweise Väter oder Kleinfamilien dort für die Zeit des Studiums einziehen können. Selbstverständlich sind auch die Wohnungssuche auf dem privaten Wohnungsmarkt oder über Wohnungsbaugesellschaften Optionen.

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Quelle für die Statistik: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/264133/umfrage/personen-in-deutschland-die-in-einer-wohngemeinschaft-wg-leben/

 

Foto: © Fxquadro, AdobeStock

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MACHERMAGAZIN Nr. 6 – Herbst 2019

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