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Die ersten Mitarbeiter einstellen: Probezeit und Befristung sind essenziell

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Als Gründer stehen Sie vor enormen Chancen der Selbstverwirklichung und auch Gewinnerzielung. Allerdings sollten Sie auch auf mögliche Stolperfallen achten: Das deutsche Arbeitsrecht ist sehr, sehr arbeitnehmerfreundlich und manchmal auch unternehmerfeindlich. Dies bedeutet im Klartext: Manche Arbeitnehmer bringen den Gründergeist nicht mit. pochen auf eine angeblich arbeitsgerichtlich feststellbare “Normleistung” anstatt Exzellenz abzuliefern. Und sind vielleicht beim kleinsten Schnupfen unangemesen lang krank. Dagegen hilft nur eine das Risiko angemessen bewertende Einstellungspraxis inklusive der Nutzung der zur Verfügung stehenden Instrumente.

Probezeit und Befristung reduzieren das Risiko für Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Wenn Du den Wirtschaftsteil der Zeitung aufschlägst oder Gründerportale besuchst, dann wirst Du oft auf die Problematik des teilweise überbordenden Kündigungsschutzes für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer treffen. Plötzliches Krankfeiern, ständig verspätetes Erscheinen bei der Arbeit oder eine kundenvergraulende Art sind schon in einem Großunternehmen lästig. In einem kleinen Team, wenn andere auf die Zuarbeit eines Mitarbeiters oder einer Mitarbeiterin warten weil diese nicht da ist, kann solch ein Verhalten bares Geld kosten. Wenn Du die Chancen eines befristeten Arbeitsvertrages oder der Probezeit nicht nutzt, dann kannst Du im schlimmsten Fall auf einen Mitarbeiter treffen, der es auf einen teuren Rausschmiss anlegt.

Und immer wieder neue Atteste bringt, um nicht zur Arbeit erscheinen zu müssen. Das kann monatelang so gehen. Diese zusätzliche emotionale Belastung würde ich an Deiner Stelle vermeiden.

Streitlust und Krankfeiern kosten Energie und Liquidität: Die Notbremse rechtzeitig ziehen

Als Gründer solltest Du darauf achten, dass mit Ablauf der Probezeit eine Kündigung schwieriger wird. Sofern Du mehr als 10 Arbeitnehmer beschätigst, dann gilt das sehr restriktive Kündigungsschutzrecht. Dies bedeutet: Anders als einen ganz normalen Vertrag beispielsweise für das Autoleasing oder Deine Geschäftsräume musst Du die Arbeitnehmer-Kündigung begründen. Wenn nicht ein ganz klares Fehlverhalten vorliegt, dann kann es durchaus sein, dass Du einem Arbeitnehmer pro Jahr der Betriebszugehörigkeit noch ein zusätzliches Monatsgehalt als “Abfindung” bezahlen musst. Um nicht in diese Kostenfalle hineinzutappen und einen Anwalt beauftragen zu müssen, empfiehlt sich hier das rechtzeitige, proaktive Handeln.

Denn die Arbeitsunlust eines Mitarbeiters oder einer Mitarbeiterin lässt sich zwar in einem kurzen Bewerbungsgespräch verstecken, zeigt sich aber schnell im betrieblichen Alltag. Hier gilt der Grundsatz: Der Schutz eines kleinen, innvovativen Teams sollte Vorrang haben. Bei nachhaltigen Anzeichen von Arbeitsunlust oder Streitlust sollte deshalb möglichst schnell die Notbremse in Form einer Kündigung gezogen werden. In der Probezeit ist diese wesentlich einfacher und auch ohne Grund möglich. Mache Dich vor der Gründung schlauwie die gängigen Relegungen aussehen.

Neben den weiteren Tipps, die Du machermagazin.de finden wirst, verfügst Du dann über ein solides Rüstzeug bzw. tragfähiges Fundament für die Firmengründung.

Foto: © yurolaitsalbert, AdobeStock

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MACHERMAGAZIN Nr. 3 – Herbst 2018

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