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Gegen den Trend leben – engagiert statt cool sein!

Man könnte schon den Eindruck gewinnen, dass viele junge Leute den ganzen Tag mit Freunden chatten oder chillen, sich auf “Insta” präsentieren und eigentlich nur ein fettes Leben haben wollen, voller Fun and Action. Erstens stimmt das nicht und zweitens – wer sagt, dass das für Dich von Interesse sein sollte, wenn Dein Anliegen eher ein soziales ist?

Unter “sozial” fallen viele Bereiche, und das ist auch das Gute daran, das Bunte. Wenn Du allein all die Seiten aufrufst, die Ehrenamt als Mittelpunkt haben, merkst Du, dass Dein Einsatz überall gefragt ist. Statt also den Sonntag Vormittag im Café zu vertrödeln, indem Du und Deine Begleitung über die anderen Gäste lästerst, könntest Du Dich dafür entscheiden, jemanden im Heim zu besuchen, dem am Sonntag – und nicht nur dann – die Decke auf den Kopf fällt. Wie viel Du an Freude gewinnst, wirst Du dann erkennen! Freude zu bereiten ist wohl mit das Schönste, was es gibt.

Etwas aufbauen – SO bleibt man im Gedächtnis!

Die Abermillionen von ach so schicken Fotos, Max auf den Bermudas (Fototapete?) , Marie im Exotikpark in Suuuuuuuperlaune, das sind Bilder, die bald so irrelevant sind wie die Nachrichten aus dem letzten Jahrhundert. Mach es anders, bau etwas auf, wenn Du eine tolle Idee hast, die noch nicht umgesetzt worden ist. In Hamburg haben gerade einige engagierte Leute einen zum “Dusche plus Kleiderkammer” umfunktionierten Bus (vom HVV erhalten) auf die Straße gebracht. Dort können Obdachlose duschen, sich mit Kleidung versorgen und ein offenes Ohr finden. Einfache Idee, ein wenig die Trommel rühren – schon kann man sehr viel bewirken!

Das Strahlen der Kleinen – sie sind die Zukunft

Auch wäre es denkbar, wenn Du einen Schritt weiter denkst, Dich für Kinder zu engagieren, die es nicht einfach haben, auch, in diesem Land Fuß zu fassen. Eine Patenschaft für ein Kind, das vielleicht gerade in einem Containerdorf lebt, an einem Tag pro Woche in die Stadt zu begleiten, auf den Spielplatz, dann Eis essen und ihm noch etwas vorlesen – damit tust Du sehr viel für den Frieden in diesem Land, indem sich nicht mehr Gruppen feindselig, da fremd, gegenüber stehen. Es ist ein Land, in dem viele gerne leben wollen, und Du kannst, wenn Du Dich als privilegiert siehst, sehr viel dafür tun, dass niemand “abgehängt” wird. Und wenn Dich eine Sache wirklich packt, werden Dir die glatten Photoshop Bildchen von Max und Marie reichlich albern erscheinen. Was, damit vergeuden die ihre Zeit , mit Shoppen und Chillen? Du hast da ein paar bessere Ideen!

 

Foto: © Thomas Reimann; Jung und Alt engagieren sich im FabLab Hamm

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MACHERMAGAZIN Nr. 6 – Herbst 2019

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