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Laufen, lieben, lachen und richtig abschalten – so bleiben Sie gesund!

Wer zu oft auf sein Smartphone schaut mit gesenktem Kopf und gekrümmten Rücken, kann sich nicht nur körperlich krank machen. Diese niedergeschlagene Haltung kann auch unsere Stimmung auswirken, sagte die Professorin für Arbeits- und Organisationspsychologie an der SRH Hochschule Hamm, Dr. Sabrina Krauss, am Dienstagabend im Kleistforum in „Campus live“. Ihr Thema waren die psychischen Erkrankungen in der Arbeitswelt, die sich in den vergangenen 40 Jahren verfünffacht haben.

Die Arbeit entgrenze sich zunehmend räumlich und zeitlich, so dass sie uns in Atem hält. Einen richtigen „Feierabend“ als Gefühlserfahrung, wo „der Hammer fällt“, gebe es immer seltener im Leben der Beschäftigten. Doch brauche jede Anspannung zum Ausgleich unbedingt auch die Entspannung, und die muss sehr bewußt und entschieden eingeplant werden. Krauss fragt:“Gehen Sie gerne zur Arbeit? Wenn nicht, sollten Sie zumindest ihre Freizeit und Familie lieben“. Wenn Arbeit und Familie eher nerven, gebe es ein sehr hohes Risiko, psychisch krank zu werden.

Umso wichtiger sei es für uns, sich zu fragen: Was entspannt mich wirklich? Und was tut mir richtig gut? Manche Menschen könnten diese Fragen kaum noch beantworten, und das habe fatale Folgen. Wer selbst im Urlaub unruhig werde, mache offenbar nicht den richtigen Urlaub für sich. Prof. Krauss rät zum Ausgleich vor allem zur Bewegung möglichst draußen, zum Pflegen von Freundschaften und zum richtigen Abschalten ohne neue Reize per TV oder Smartphone.

Die Unternehmen sollten begreifen, dass ihren Angestellten in einer Wissensgesellschaft die guten Ideen eher selten beim Anstarren eines Bildschirms kommen. Viele Chefs setzen offenbar noch das Absitzen am Schreibtisch mit produktiver Arbeit gleich, monierte Prof. Krauss. Den Unternehmen rät sie deshalb, ihren Mitarbeitern

  • Pausen erlauben, denn das Durcharbeiten mache unproduktiver
  • Flexibilität ermöglichen und ihnen Handlungsspielräume geben
  • Gespräche führen, wie es ihnen geht
  • Urlaub gewähren und das soziale Klima pflegen

 

Foto: Prof. Dr. Jutta Lommatzsch und Prof. Dr. Sabrina Krauss (v.l.n.r.); © Gerd Heistermann

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MACHERMAGAZIN Nr. 7 – Winter 2019

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