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Bye bye, Helicopter Eltern – die Chance, in der Ferne neu anzufangen

Zeit, den Helicopter-Eltern zu entkommen – so gelingt es!

Die erste Generation der qua Handy und sonstigen Besorgnis signalisierenden Medien eifrig den Nachwuchs kontrollierenden Eltern hat nun quasi erwachsene Kinder. Damit die auch wirklich zu Erwachsenen werden, ist es notwendig, die Nabelschnur zu kappen – am besten, indem man schön weit weg geht.

Wenn Du den Verdacht hast, oder es sogar genau weißt, dass Deine Mutter bzw. die Eltern kreisende Helicopter sind, weißt Du auch, dass deren Verhalten von Seiten des “Überwachten” mit sehr gemischten Gefühlen beobachtet wird. Ja, es klingt – und ist – absurd, wenn eine Mutter mit dem Sohn zur Uni geht, weil “er sich heute nicht so gut konzentrieren kann”, und ihre Dienste als Mitschreiberin gut kommen könnten. Das sind sicher Auswüchse, aber wenn Deine Eltern für Dich auch viele Steine aus dem Weg geräumt haben, bist Du ebenfalls gefordert, aus Deinen Helicopter-Eltern ex-Helicopter-Eltern werden zu lassen. Mit einem “Tschüß, ich zieh jetzt in eine WG” ist es leider nicht getan, Du musst noch ein paar Schritte mehr machen. Dann bist Du sie weitgehend los, die Eltern, deren Lebensinhalt Du bist.

Nicht einfach, aber notwendig: die Abnabelung von den Eltern

Eine räumliche Trennung ist auf jeden Fall schon ein guter Schritt, denn bisher lebtet Ihr ja unter einem Dach und Deine Eltern konnten munter Deine Sachen sortieren oder die Taschen packen und Dir sogar das vegane Essen unaufgefordert zubereiten. Du hast es vielleicht gar nicht mal als unangenehm wahrgenommen, wenn um 23 h eine SMS kam mit der Frage, ob sie noch auf Dich warten sollten oder ob Du spät nach Hause kommst. Aber wenn Du ausgezogen bist, gar in einer anderen Stadt lebst, sollte so etwas aufhören. Sie sollen nicht mehr warten und wach bleiben, weil Du gar nicht mehr bei ihnen wohnst! Der Phantomschmerz ist beträchtlich, aber Ihr habt nun die Chance, neue Bedingungen auszuhandeln. Rapport gibst Du weiterhin als gutes Kind, – nach Deinen Regeln, also sagen wir zwei mal die Woche. Und Dein Handy darf auch mal aus sein, ohne dass sie gleich die Feuerwehr alarmieren, Zeit für Dein eigenes Leben also!

Viel zu lernen – für beide Seiten

Die über behütenden oft alten Eltern agieren so, weil sie in einer ständigen Angst leben, dass Dir, dem Wichtigsten in ihrem Leben, etwas passieren könnte. Wenn Du ausziehst oder zumindest häufiger auswärts schläfst, müsste ihnen auch klar sein,. dass sie jetzt nichts mehr für Dich tun können. Ihre Angst mag erst einmal bleiben, aber das wird und sollte Dich nicht am Leben hindern!

 

Foto: © franz12, AdobeStock

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MACHERMAGAZIN Nr. 4 – Frühjahr 2019

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