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Emotionslos diskutieren – so bewahrst du einen kühlen Kopf

Bestimmt hast du das auch schon oft erlebt: Eine Diskussion fängt gut an und artet dann aus, weil die Stimmung immer hitziger wird. Anstelle von sachlicher Argumentation kommt es zu emotionalen Äußerungen. Der Sache zuträglich ist das nicht, im Gegenteil. Wenn du dein Gegenüber von deiner Sache überzeugen willst, musst du einen kühlen Kopf bewahren.

Emotion versus Gefühl

Vielleicht denkst du jetzt, emotionslos bedeutet gefühllos. Und das bist du ganz und gar nicht, schließlich brennst du für deine Sache. Diesem Irrtum unterliegen viele, aber Gefühl und Emotion sind eben nicht das Gleiche. Während ein Gefühl langfristig in uns angelegt ist, ist eine Emotion auf eine Situation bezogen. Emotionalität geschieht aus einem Affekt heraus, aber das Gefühl bleibt. Du kannst also begeistert sein von etwas, aber trotzdem sachlich dafür argumentieren.

Regel Nummer eins: Sei vorbereitet!

Emotionen wie Frust, Wut, Aggression überkommen Menschen oft dann, wenn sie nicht mehr weiter wissen. Um diese destruktiven Ausbrüche zu vermeiden, solltest du immer eine Antwort haben. Gehe nicht davon aus, dass deine Begeisterung alleine ausreichend ist, um die anderen mitzureißen. Informiere dich umfassend über alle Bereiche deines Themas. Beschäftige dich auch mit den Gegenargumenten und überprüfe, was dran sein könnte.

Regel Nummer zwei: Lass dich nicht provozieren!

Du kannst leider nicht davon ausgehen, dass auch dein Gegenüber emotionslos diskutieren kann. Spätestens wenn ihm die Argumente ausgehen, wird er anfangen, dich zu provozieren. Lass dich keinesfalls darauf ein. Halte dir vor Augen, dass er so reagiert, weil er sich dir unterlegen fühlt. Versuche, den Fokus wieder auf das Thema zu lenken. Gelingt das nicht und die Diskussion steckt in einer Sackgasse, beende sie. Vergeude nicht deine Energie, sondern nutze sie da, wo du wirklich etwas bewirken kannst.

Tipps für einen kühlen Kopf

Die eigenen Emotionen zu kontrollieren muss man lernen. Diese Strategien helfen dir dabei:

  • Zählen: Zähle langsam von 1 hoch, bis du wieder ruhig wirst. Höchstens aber bis 100 und dann wieder zurück.
  • Bewusst atmen: Lege eine Hand auf die Brust, die andere auf den Oberbauch. Atme tief ein und zähle dabei bis vier. Halte die Luft ungefähr zwei Sekunden an, bevor du langsam wieder ausatmest. Wiederhole den Vorgang mindestens sechs Mal.
  • Muskeln an- und entspannen: Spanne die Pobacken an oder balle die Faust für ungefähr fünf Sekunden. Zwei Sekunden entspannen – anspannen etc., bis du ruhiger wirst.

 

Foto: © Adam Gregor, AdobeStock

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MACHERMAGAZIN Nr. 6 – Herbst 2019

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