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Kompass

Plan oder Wertekompass: Wie du deine Ziele besser und einfacher erreichst

Wenn es um das Erreichen von Zielen geht, setzen die allermeisten Ratgeber auf dem Markt auf eine Strategie: einem klaren, Schritt-für- Schritt-Plan, dem man unbeirrbar und geradlinig folgt. Das scheint zunächst eine logische Strategie zu sein – allerdings hat die Methode so ihre Schwächen, die man nicht übersehen darf. Es gibt eine bessere, die für die meisten echten Macher sogar die erfolgreichere sein dürfte.

Warum festgelegte Pläne nicht immer der Weisheit letzter Schluss sind

Die Weisheiten wie “einem Schiff ohne Zielhafen weht kein Wind günstig” und Ähnliches kennen wir zur Genüge. Natürlich braucht man zunächst ein Ziel, das man überhaupt ansteuert – ansonsten wäre es ja völlig sinnlos, überhaupt etwas zu tun. Und man wüsste dann auch nicht einmal, was man tun soll. Ziele sind also unverzichtbar, das steht außer Frage. Je konkreter und genauer man sie formuliert, desto leichter sind sie dann auch erreichbar.

Bei der Methode, dieses Ziel zu erreichen, gibt es einen Klassiker: den Schritt-für-Schritt-Plan: Man definiert zunächst Zwischenziele, die man wiederum in einzelne Handlungsschritte unterteilt, die man nacheinander ausführen muss, um zunächst das Zwischenziel und am Ende dann das “große” Ziel zu erreichen.

In der Praxis würde das bedeuten, dass man nach der abgeschlossenen Planung einfach eine Liste in der Hand hält, die man dann praktisch abarbeitet. Der Gedanke, im Beamtenmodus stur einen Liste abzuarbeiten, dürfte für die wenigsten Macher allzu verlockend sein. Kreative Energie ist dabei nur wenig gefordert – eher massives Durchhaltevermögen.

Dazu kommt, dass man zwar geradlinig planen kann, das Leben aber selten so verläuft. Es gibt Widerstände und Hindernisse auf dem Weg – und nicht selten gibt es auch Chancen, die häufig eine wertvolle Abkürzung bedeuten. Das alles sehen Pläne nicht vor. Wer blind und stur seinem Plan folgt, läuft dabei nicht nur Gefahr, wertvolle Chancen nicht zu sehen und zu verpassen, aber auch sich an Widerständen oder Hindernissen totzulaufen.

Zu den wesentlichen Eigenschaften eines echten Machers gehört es aber gerade, die Initiative ergreifen zu können, wenn es notwendig ist und Gelegenheiten und Chancen aktiv beim Schopf zu packen. Eine weitere wichtige Eigenschaft von echten Machern ist es, Hindernisse und Widerstände schnell zu erkennen und sie mit einer raschen Initiative schnell und klug zu umgehen. Beide Eigenschaften kommen bei der sturen Planmethode nicht zum Einsatz.

Die bessere Lösung: der Wertekompass als Orientierungshilfe für den Weg

Ohne ein konkretes Ziel kommt man auch hier nicht aus. Man muss schon wissen, wohin man will. Allerdings ist schon der Weg der Zielfindung bei der Wertekompass-Methode ein anderer: Ziele entstehen nicht aus einer einfachen Überlegung heraus, sondern basierend auf den eigenen Werten.

Ein Beispiel für wertebasierte Zielsetzung: Man setzt sich nicht einfach zum Ziel, ein reicher Unternehmer in der Branche XY zu werden – sondern man wird beispielsweise ein verantwortungsvoller Unternehmer, der mit seinem unternehmerischen Engagement dazu beiträgt, dass sich die Lebensbedingungen für viele Menschen im Land AB deutlich verbessern, sowohl durch die Produkte, die man anbietet, als auch durch die Arbeits- und Karrieremöglichkeiten, die man schafft.

Beide Ziele scheinen zunächst recht ähnlich zu sein – die Wertefokussierung bei der zweiten Alternative verändert tatsächlich aber sehr vieles: sowohl das, was man tut, als auch die Art und Weise, wie man es tut.

Wenn Ziele so den eigenen Werten entsprechen, braucht man auch weitaus weniger Durchhaltevermögen. Die Motivation ist dann meist ganz von selbst da, weil man das tut, was man persönlich wirklich für wertvoll hält.

Der nächste Schritt: Planung auf dem Weg zum Ziel

Auch die Meilensteine sind bei dieser Zielplanmethode immer wertebasiert. Der erste Schritt würde bei unserem Beispiel wahrscheinlich sein, ein passendes Produkt zu finden, das tatsächlich das Leben der Menschen verbessert oder erleichtert und ein wichtiges Grundbedürfnis deckt.

Dafür wirst du als echter Macher wahrscheinlich zunächst die Situation genau betrachten, wirst mit Menschen sprechen und versuchen herauszufinden, was sie wirklich nötig brauchen und was ihnen helfen würde.

Wenn du ein solches Produkt findest, hast du diesen Meilenstein abgehakt – du hast aber gleichzeitig bereits einen wichtigen deiner Werte verwirklicht: etwas wirklich Nützliches und Wertvolles gefunden.

Im nächsten Schritt überlegst du wahrscheinlich, auf welche Weise du dieses Produkt am besten zu den Menschen bringst, die es brauchen. Und danach, auf welche Weise die meisten Menschen bei der Herstellung dieses Produkts profitieren können und für sich selbst wichtige Vorteile erlangen können.

Für die einzelnen Schritte wirst du wahrscheinlich keine detaillierte To-Do-Liste benötigen. Was im einzelnen zu tun ist, wird sich fast von selbst ergeben. Du gehst mit offenen Augen an die Sache heran, erkennst Chancen und Möglichkeiten, die sich bieten und arbeitest so lange an einem Schritt, bis das Ergebnis dem entspricht, was du für ausreichend wertvoll hältst. Dann gehst du weiter zum nächsten Schritt. Während der Arbeit an deinem Meilenstein bleibst du immer flexibel und offen für neue Möglichkeiten und sich bietende Abkürzungen. Kein umfassendes Plangebilde engt dich ein.

Oft hört man das Argument, dass ohne einen klaren Plan ja alles viel zu lange dauert, wenn man sich keine zeitlichen Beschränkungen setzt, kommt man nie voran. Das stimmt allerdings nicht: in den meisten Fällen kommt man auf diese Art und Weise viel schneller voran, wenn man sich mit Eigeninitiative und Energie ans Werk macht und mit einer klaren Vorstellung davon, was man mit dem jeweiligen Schritt erreichen möchte.

Während sich der vorgefasste, detaillierte Plan schon lang an irgendwelchen Hindernissen festgefahren hat und mühevoll geändert werden muss, ist man mit dem Wertekompass meist längst schon viel weiter.

Der Unterschied zwischen Wertekompass und geradliniger Zielplanung

Wenn du dich nach deinem Wertekompass bewegst, hast du am Ende etwas für dich Wertvolles erreicht, etwas hinter dem du stehen kannst. Wenn du deinen zuvor gemachten geradlinigen Plan erfüllt hast, hast du großteils nur abgehakte To-Do-Listen produziert. Du hast zwar auch etwas geschafft – vor allem indem du tapfer durchgehalten hast – ob es das ist, was du wirklich möchtest und ob es am Ende deinen wirklichen Werten entspricht, musst du erst herausfinden. Das ist nicht besonders effektiv.

Indem du deine Fähigkeiten als echter Macher nutzt und deine Werte zu Zielen machst, kommst du mit viel mehr Energie voran – und mit deutlich weniger “Durchbeissen”. Du folgst nicht einem zuvor ausgearbeitetem Plan, sondern allein deinen eigenen Werten. Dafür ist es oft nötig, die Initiative zu ergreifen und aktiv zu handeln, aber das gehört als Macher zu deinen Stärken.

Festgelegte Pläne, die man stur abarbeitet, sind etwas für Menschen mit geringen Macher-Qualitäten, sondern eher für Menschen mit enorm viel Sitzfleisch und Durchhaltevermögen, aber wenig Inspiration. Einem Plan zu folgen braucht nicht viel Eigeninitiative – dein wertvolles persönliches Potenzial und deine Macher-Qualitäten würden hier gar nicht zum Tragen kommen. Das wäre Verschwendung.

Natürlich muss man sich über seine wirklichen Werte erst einmal Gedanken machen, überlegen, was man WIRKLICH erreichen möchte. Die Beschäftigung mit deinen Werten und damit, was du GANZ PERSÖNLICH für wertvoll hältst, lohnt sich aber immer. Es ist schließlich DEIN Leben. Mit der Wertekompass-Methode schaffst du es dann auch, genau DAS zu erreichen, was für dich selbst wertvoll ist, worauf du persönlich stolz sein kannst und womit du am Ende wirklich zufrieden und glücklich bist.

 

Foto: © Patrick Daxenbichler, AdobeStock

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MACHERMAGAZIN Nr. 6 – Herbst 2019

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