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Junger Mann vor Mauer

Wenn das Umfeld zur Bremse wird

Echte Macher haben ihr Ziel fest im Blick – und bewegen sich unbeirrbar darauf zu. Etwas wirklich zu machen erfordert dabei auch eine Menge Einsatz. Genau hier ist aber oft der Punkt erreicht, wo der eigene Einsatz häufig mit den Wünschen oder Ansprüchen des Umfelds kollidiert: Freunde, die kein Verständnis haben, dass man schon wieder an einer gemeinsamen Aktivität nicht teilnimmt, Beziehungspartner, die sich zurückgesetzt fühlen, eine Familie, die nur kopfschüttelnd ihr Unverständnis äußert. Vielen fällt es schwer, einen guten Weg zu finden, mit solchen Situationen umzugehen.

Nicht alle Menschen sind Macher

Um genau zu sein, ist sogar nur ein recht kleiner Teil der Menschen so. Der Rest sieht zu, mit möglichst geringem Aufwand seinen Lebensstandard erhalten zu können und neben den alltäglichen Pflichten möglichst einfach “Spaß zu haben”.

Beide Lebensentwürfe haben ihre Berechtigung. Die eine Gruppe sind Innovatoren, die etwas schaffen, etwas voranbringen – und die andere Gruppe sind die, die etwas konsumieren. In einer ausgewogenen Wirtschaft sind beide Gruppen notwendig und unverzichtbar. Und Menschen, die keine Macher sind, sind deshalb noch nicht zwangsläufig “faul” – sie folgen einfach nur einem anderen Lebensentwurf, der ebenso seine Berechtigungen hat.

Leider ist es so, dass Menschen immer dazu neigen, von anderen zu verlangen, ihrem Lebensentwurf zu folgen. Tun einzelne dann nicht, reagieren sie verärgert und verständnislos, greifen dann im schlimmsten Fall oft auch auf emotionale Erpressung zurück oder versuchen beim jeweils anderen ein Schuldgefühl zu erzeugen und ihm Verantwortungslosigkeit vorzuwerfen. Das geschieht leider nur zu oft.

Befrei dich aus der “Alle-sind-gleich-Falle”

Die einzige Lösung für solche Situationen ist, Verschiedenheit zu akzeptieren. Ohne diese grundlegende Bereitschaft von allen Seiten werden sich diese Konflikte nie lösen lassen.

Wichtig ist dabei, dass beide Seiten anerkennen, dass beide Lebensentwürfe ihre Berechtigung haben und keine der beiden Lebensstrategien in irgendeiner Weise “überlegen” ist. Es bedeutet aber auch, dass jeder die freie Wahl hat, für welchen Lebensweg er sich entscheidet – als Macher oder als Konsument. Diese Freiheit kann einem niemand absprechen – und es kann einen niemand, egal wie eng verwandt oder befreundet, dazu zwingen, etwas zu tun, was man nicht möchte. Jeder hat das Recht auf eigene Werte. Und unsere Welt braucht eben nicht nur Konsumenten, sondern auch Menschen, die diese Werte zunächst einmal schaffen, die andere dann später konsumieren. Das sind die Macher.

Das ist die (einzig mögliche) Basis, auf der sich solche Konflikte lösen lassen. Von dieser gegenseitigen Erkenntnis aus kann man anfangen, Kompromisse zu suchen und Lösungen für einzelne Situationen oder Problemfelder zu finden.

Wenn Menschen allerdings stur darauf beharren, dass dein Weg der falsche ist und du ihren Anforderungen zu entsprechen hast, sind sie weder deine Freunde – noch besonders wohlmeinend. Solche Menschen sind echte “Bremsen” auf dem Weg, da sie dir jede freie Entscheidung absprechen wollen und verlangen, dass du dem entsprichst, was sie sich vorstellen. Geh solchen Menschen, soweit du kannst aus dem Weg. Wer dich nicht auf DEINEM Weg unterstützt, ist nicht dein Freund, sondern jemand, der dich beherrschen und kontrollieren will. Dahinter stecken oft nur egoistische Motive oder Angst.

Für beides bist du nicht zuständig – die eigenen Probleme können diese Menschen nur selber lösen. Du bist niemandem schuldig, seine persönlichen Erwartungen zu erfüllen. Du kannst Menschen entgegenkommen – aber du bist in keiner Weise verpflichtet dazu – egal ob verwandt oder befreundet.

Mach dir das bewusst – und überlege, bei welchen Menschen du echte und wertvolle Unterstützung und wirklich beiderseitiges Geben und Nehmen findest. Konzentriere dich vor allem auf diese Menschen – es sind die wirklich wertvollen Beziehungen und Freundschaften in deinem Leben, die dich auch voranbringen.

 

Foto: © Contrastwerkstatt, AdobeStock

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MACHERMAGAZIN Nr. 5 – Sommer 2019

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