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Heilige Kuh Lebenslauf – darf ich heute noch einen Zickzackkurs fahren

Nur keine Umwege – der glatte Lebenslauf als Grundprinzip?

Es soll schon 20-Jährige geben, die bei der Vorstellung, ihr Studienfach zu wechseln, in Panik verfallen. Kann man wirklich verlangen, dass ein 18-Jähriger schon weiß, wie der Rest des Lebens zu verlaufen hat? Die Antwort lautet: Nein!

Der Begriff Universität leitet sich davon ab, dass ein sie besuchender Mensch am Ende rundum gebildet sein dürfte. Dass das heutige Bildungssystem eher zu Schmalspurwissenden ausbildet, ist so. Und dass Du, wenn Dir die ursprünglich anvisierte Schmalspur nicht mehr passt, heute einige Hürden überwinden musst, ist leider auch so. Aber mach Dich locker, wenn Du merkst, dass Dich Jura oder Wirtschaftsinformatik doch nicht so begeistern, warum solltest Du Dich Jahre lang mit diesen Fächern herum quälen? Noch vor wenigen Jahren war es gang und gäbe zu wechseln, und auch heute – ein großer Trost – nehmen viele Chefs so genannte “Quereinsteiger” gerne mit an Bord. Wie zu Deinen etwas anderen Werdegang vertrittst, erfährst Du nun in Ansätzen.

Mit starrem Blick aufs Ziel oder auch die Blumen neben dem Zug sehen und pflücken?

Den Begriff des Fachidioten kennt jeder und keiner will ein solcher sein. Wenn Du Dich also von der Vorstellung löst, dass Du Maler, Apotheker oder IT Spezialist und sonst gar nichts bist, hast Du schon einen wichtigen Schritt getan, der Dich zu einer bunten und zufriedenen Persönlichkeit macht. Wie schaffst Du es, wenn Du einige Stufen erklommen hasst, die man nicht unbedingt als kompatibel betrachtet, zu bestehen? Eine gute Strategie: Überleg Dir, warum Du diesen und keinen anderen Weg gegangen bist. Dass ein Wchwenken weg von der Musik zum Programmierer nicht Allen nachvollziehbar ist, ist klar. Umso wichtiger ist es, dass Du Dir für Dich ein Bild erstellst, das Dich mit all Deinen Facetten wiedergibt.

Zauberwort “Generalist”

Die Welt braucht klingelnde Worte und Begriffe, die sie imposant finden kann! Daran solltest Du immer denken und damit auch eventuelle Quantensprünge in Deiner Biographie vor Publikum angemessen darlegen lernen. Am besten Du erläuterst die Stationen kurz, also mit einer Erklärung versehen,: “In der Arbeit mit x entdeckte ich meine Begeisterung für Feld y”. Wichtig ist bei allem, dass Du kein wirres Leporello als CV vorweist, sondern doch einen roten Faden erkennen lässt – Deinen roten Faden. Sei scher, da draußen sitzen einige potentielle Chefs, die Deine Biographie spannender finden als die des Kandidaten, der mit 24 schon im Studienfach voll durchgestartet ist und seitdem nur dort aktiv ist. Steh zu Deinen Facetten, sie machen Dich aus, Vermeide aber auch die allzu häufigen Abbrüche.

 

Foto: © lassedesignen, AdobeStock

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MACHERMAGAZIN Nr. 5 – Sommer 2019

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