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Ich fühle mich als Bluffer – wie kann ich das abstellen?

Ständig das Gefühl haben, dass man zu hoch stapelt – auf die Dauer nicht gesund

Dass heute im Internet und auch an vielen anderen Stellen Alle “ganz toll” sind bzw. sein sollen, kann sich dergestalt auswirken, dass Du meinst, auch im Job den Crack geben zu müssen. Das ist auf die Dauer nicht durchzuhalten und schadet Dir zudem.

Das kennt jeder: Ein Mensch betritt den Raum und alle wenden sich ihm zu, weil er so strahlend, so kompetent und eindrucksvoll herüber kommt. Nur ist zu bedenken: Nicht jeder Mensch ist so gestrickt, und das ist auch gut so. Nur Götter auf einem Haufen, das wäre doch langweilig! Vergiss also die Idee, den Übermenschen geben zu wollen, denn, psst, Geheimnis, auch die Götter sind morgens maulig, sehen zerknittert aus und haben keine Lust, zur Arbeit zu gehen. Glaub also nicht, dass von Dir erwartet wird, dass Du ständig den Strahlemann oder die Strahlefrau gibst. Gerade wenn Du noch neu im Job bist, denkst Du vielleicht, dass Du mit denen, die “es geschafft haben”, mithalten musst. Das kannst Du nicht und das musst Du auch nicht. Du stehst da, wo Du eben stehst, relativ am Anfang der Karriere. Das heißt, dass Du nicht auf 10 Jahre Kundenumgang verweisen kannst – und solltest – denn das stimmt nun einmal nicht.

Sei das, was Du bist

Wenn Du Dich dabei ertappst, dass Du “Name Dropping” betreibst oder Infos von Kollegen als Deine verkaufst, zieh ganz schnell die Reißleine! Wissen, das nicht unterfüttert ist, taugt nichts. Und Du wirst sehr schnell auch dumm auffallen, wenn nämlich die Kollegen Dich für eine Koryphäe auf einem Gebiet halten, in dem Du gerade mal etwas Wiki-Wissen mitbringst; das Du aber lautstark heraus posaunst. Nicht nur das, es ist auch Fakt, dass die “Alleswisser” selten beliebt sind, da sie Unbehagen um sich verbreiten. Du musst Dich nicht zum unwissenden “Ich bin noch neu” Mäuschen degradieren, aber Du solltest doch Deinen aktuellen Platz genau bestimmen können und zu ihm stehen.

Bluffen fällt auf – lass es einfach!

Daraus lässt sich ganz klar ableiten, dass zu hoch stapeln, Wissen vor zu gaukeln nicht viel bringt außer Druck. und den brauchst Du ganz sicher nicht. Schätze Deine Kompetenzen realistisch ein – und baue sie gezielt aus. Dann kannst Du bald mit echtem Wissen glänzen und auch auf Erfahrungen aus erster Hand verweisen. Freu Dich drauf, es lebt sich authentischer und so viel leichter und angenehmer.

 

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MACHERMAGAZIN Nr. 4 – Frühjahr 2019

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