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Ich fühle mich nicht ernst genommen. Was tun?

Nach der Ausbildung oder dem Studium kann es schnell gehen. Du erhältst einen eigenen Verantwortungsbereich und möglicherweise sogar die Weisungsbefugnis über andere Mitarbeiter. Dabei wird fast jeder Kollege deutlich älter sein als Du. Hier kann es schnell zu der Situation kommen, dass andere Dich aufgrund Deines Alters und Deiner Erfahrung nicht ernst nehmen. Hier erfährst Du, wie Du damit am besten umgehst.

Situation für junge Fachkräfte

Ohne Personalverantwortung besteht das Problem glücklicherweise nur in einer abgeschwächten Form. An Deinen Entscheidungen und Deiner fachlichen Qualifikation kann trotzdem der eine oder andere Platzhirsch im Büro zweifeln. Die erste Chance, das zu korrigieren ist Überzeugung durch Leistung. Nach kurzer Zeit hast Du eine Menge praktisches Wissen gesammelt und kannst solchen Kollegen beweisen, dass Du fachlich ebenbürtig bist.

Ändert sich die Situation danach nicht, musst Du etwas deutlicher werden. Mache den betreffenden Kollegen klar, dass ihre Skepsis Dir gegenüber unangebracht ist. Wenn Sie beispielsweise einer Bitte von Dir nicht nachkommen, die sie erfüllen müssten, oder Deine Ergebnisse anzweifeln, musst Du das klarstellen. Oft reichen einige deutliche Worte, dass Du mit Deinem Aufgabengebiet auch die Verantwortung für Deine Entscheidungen trägst und darum bittest, genau das zu akzeptieren. Genügt auch das nicht, kannst Du Deine Antwort auf unberechtigte Kritik oder kleine Respektlosigkeiten schriftlich formulieren. Eine E-Mail ist dafür der beste Weg. Nimm den Vorgesetzten des betreffenden Kollegen mit in Kopie. Ware dabei natürlich selbst die Form und bleibe stets sachlich!

Situation für junge Führungskräfte

Für junge Chefs ist die Situation weitaus heikler. Neben den fachlichen Kenntnissen musst Du auch Deine Mitarbeiter führen. Ohne etwas dafür zu können, besteht das Risiko, dass diese Dir die Gefolgschaft versagen, weil Du deutlich jünger bist als sie selbst. Sabotageakte stören nicht nur das Betriebsklima, sie schaden auch dem ganzen Unternehmen. So schwer das auch fallen mag, darfst Du Dich in diesem Fall nicht zurückziehen. Akzeptierst Du diese Situation, wird sie Dir entgleiten und Deine Mitarbeiter machen, was sie wollen.

Um das richtige Maß für Eingriffe zu finden, wende Dich am besten an andere Vorgesetzte oder Deinen eigenen Chef. Eine Abmahnung oder Kündigung sollte das letzte Mittel sein, um die Situation zu lösen und Dir Respekt zu verschaffen. Ein deutliches Mitarbeitergespräch kann jedoch auch Wunder wirken. Genauso wie eine gut aufgebaute Teambuilding-Maßnahme. In jedem Fall darfst Du Deine Augen vor möglichen Problemen nicht verschließen, sondern solltest versuchen Sie konstruktiv aber bestimmt zu lösen.

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MACHERMAGAZIN Nr. 6 – Herbst 2019

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