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Interkulturelle Kompetenz – Warum sie immer wichtiger im Berufsleben wird

Die Welt wird größer und bietet immer mehr Möglichkeiten. Gleichzeitig wachsen aber auch die Herausforderungen: Menschen unterschiedlicher Kulturen treffen aufeinander – potenzielle Missverständnisse sind dadurch bereits vorprogrammiert. Das klassische “Fettnäpfchen” kann zur Stolperfalle beim beruflichen Vorankommen werden. Durch den Aufbau von interkultureller Kompetenz lernst du, wie du den Umgang mit Menschen fremder Kultur gestaltest und wie du dich auf Gespräche mit ausländischen Kollegen, Geschäftspartnern und Teamkollegen vorbereitest.

Von Missverständnissen und peinlichen Situationen

Interkulturelle Kompetenz bedeutet, die Besonderheiten der fremden Kultur zu studieren und mit der eigenen Kultur zu vergleichen. Im Mittelpunkt stehen das Verstehen und Respekt. Zentrale Elemente von Kultur sind Sprache, Geschichte, Normensysteme und Verhaltensweisen. Menschen des gleichen Kulturkreises beziehungsweise der gleichen Kultur verwenden ähnliche oder identische Zeichen. Sie interpretieren Aussagen auf eine vergleichbare Weise, Kommunikation gelingt. Entstammen Gesprächspartner jedoch unterschiedlichen Kulturen, so ist die Verständigung erschwert. Die Auswirkungen fehlender oder unzureichender interkultureller Kompetenz lassen sich am besten an praktischen Beispielen aufzeigen:

Beispiel 1: Japan: Die Visitenkarte

Der Austausch von Visitenkarten ist in Japan nicht nur eine einfache Formalität. Berücksichtigen Geschäftspartner nicht die korrekten Umgangsformen, so beleidigen sie ihr Gegenüber, oftmals ist die Geschäftsbeziehung direkt beendet. Die als Meishi bekannten Visitenkarten dürfen nicht unachtsam in die Hosentasche gesteckt werden, dies gilt als Beleidigung. Vielmehr muss der Empfänger die Visitenkarte aufmerksam lesen und anschließend in ein separates Etui stecken oder gut sichtbar auf den Tisch legen. Erst danach darf er selbst eine eigene Visitenkarte überreichen. Es ist darauf zu achten, dass der Ranghöhere beziehungsweise Ältere zuerst die Visitenkarten überreicht.

Beispiel 2: Europa – Absprachen und Vereinbarungen

Die deutsche Kultur ist durch eine direkte Sprache und die präzise Formulierung von Vorhaben gekennzeichnet. In anderen Kulturen, beispielsweise der französischen Kultur werden zukünftige Pläne – ohne dies konkret zu artikulieren – häufig mit einem “ungefähr” versehen. Die Aussage “Wir streben die Übernahme der Firma an.” bedeutet in Deutschland, dass bereits das konkrete Vorhaben besteht, Alternativen existieren in der Regel nicht mehr. In der französischen Kultur ist es bei gleichlautender Formulierung möglich, trotz des Anstrebens der Übernahmen andere Optionen zu überprüfen, der feste Entschluss steht noch nicht fest.

Wann benötige ich interkulturelle Kompetenz?

Globalisierung, Internationalisierung und interkulturelle Kompetenz sind unmittelbar miteinander verbunden. Der Erwerb von interkultureller Kompetenz ist beispielsweise bei der Arbeit in Teams erforderlich, die aus Menschen verschiedener Kulturen bestehen. Ebenso setzt du interkulturelle Kommunikation bei Telefongesprächen mit ausländischen Vertriebspartnern oder Geschäftspartnern ein. Lebenslanges Lernen und die Bereitschaft zur Weiterbildung sind wichtige Erfolgskomponenten.

 

Foto: © pressmaster, AdobeStock

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MACHERMAGAZIN Nr. 8 – Frühjahr 2020

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