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Mit dem Fahrrad zur Arbeit ist toll

Aber da kommst du doch so verschwitzt an, stört dich das nicht?” ist nur eine der zweifelnden Fragen, die ich regelmäßig höre, wenn ich erzähle, dass ich jeden, und wirklich jeden, Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre. “Nein, das stört mich nicht,” sage ich dann, “so schlimm ist es gar nicht.” Und wenn mein Gegenüber Lust hat, mehr über diese nach wie eher unübliche Art des Arbeitsweges zu erfahren, zähle ich die vielen Vorteile auf, die das Fahrradfahren in meinen Augen hat.

Frische Luft und Sportprogramm gratis

Ich erledige mein tägliches Sport- und Bewegungsprogramm quasi nebenher. Kein mühevolles In-die-Laufschuhe-quälen nach Feierabend, keine hohen Gebühren für ein Fitnessstudio, das ich womöglich nur selten nutze. Die Jahreszeiten und das Wetter bekomme ich hautnah mit, wenn mir die frische Luft um die Nase weht, ich den Sonnenschein und die saisonal bedingten Gerüche wahrnehme. Selbst der Regen macht mir wenig aus, es gibt tolle Funktionskleidung. Mein ökologischer Fußabdruck kann sich sehen lassen. Die vielen Gramm CO2, die ich im direkt im Auto oder indirekt in der U-Bahn oder Bus produzieren würde, spare ich als Fahrradfahrer ein. Fahrradfahren ist für mich überhaupt nicht mühsam, denn meine Fitness ist durch die tägliche Übung von alleine gewachsen.

Keine Gefahr durch Stau

Was die Pünktlichkeit angeht, so kann ich die Zeit auf meinem selbstgestrampelten Weg wesentlich zuverlässiger einschätzen, als ich das mit einem anderen Verkehrsmittel könnte. Steht eine Ampel auf Rot, brauche ich drei Minuten länger. Ist ein Stau auf der Straße wegen einer Baustelle, fahre ich einfach darum herum oder schiebe meinen Drahtesel ein paar Meter.

Kreative Ideen

Wenn ich radle, kann ich völlig abschalten. Ich lasse meine Gedanken schweifen, dringe Problemen auf den Grund und habe die tollsten Ideen, auf die ich im Alltag so nie kommen würde. “Flow” nennt das der Experte, und Fahrradfahren hat tatsächlich sehr viel mit dem Gefühl des Fließens zu tun. Ins Schwitzen komme ich übrigens kaum, schließlich muss ich mich nicht abhetzen. Es soll sogar Arbeitgeber geben, die ihren Fahrrad fahrenden Mitarbeitern eine Dusche zur Verfügung stellen und einen Raum, in dem sie sich umkleiden können. Eine Investition, die sich in Bezug auf die Gesundheitsfürsorge sicher lohnt. Dem Gesprächspartner, der nach meinen zahlreichen positiven Argumenten immer noch zweifelt, gebe ich am Schluss mit: Der innere Schweinehund ist recht schnell besiegt. Schon nach wenigen Wochen ist das Radeln zur Gewohnheit und zum einzig wahren Weg in die Arbeit geworden.

 

Foto: © Richtsteiger, AdobeStock

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MACHERMAGAZIN Nr. 4 – Frühjahr 2019

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