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Mobbing am Arbeitsplatz- was kannst du dagegen machen?

Du wirst von Kollegen ausgegrenzt oder dein Chef schikaniert dich? Die Vorstellung, zur Arbeit zu gehen, löst hohen Stress und Unwohlsein bei dir aus? Wirst du am Arbeitsplatz gemobbt, musst du dir das nicht bieten lassen!

Mobbingopfer trauen sich oft nicht, sich zu wehren

Viele Menschen, die gemobbt werden, wissen nicht, was sie tun sollen. Wer übere längere Zeit Mobbing ausgesetzt ist, begeht Fehler und wird unkonzentriert. Im schlimmsten Fall können ernsthafte Erkrankungen daraus resultieren bis hin zur Berufsunfähigkeit. Gemäß Berichten von ver.di sind 1,8 Millionen Menschen von Mobbing am Arbeitsplatz betroffen. Davon 37 % vom Chef ausgehend und weitere 12 % von Vorgesetzten und Kollegengemeinsam. Laut statista sind 45 Millionen Menschen in Deutschland erwerbstätig. Es ist davon auszugehen, dass die Dunkelziffer der Mobbingopfer höher liegt, da viele die Vorfälle nicht melden. Statt sich zu wehren, wechseln Mobbingopfer den Arbeitsplatz oder hören komplett mit ihrer Erwerbstätigkeit auf.

Austausch mit anderen über Mobbing

Ein erster Schritt gegen Mobbing ist, dass du nicht weiter schweigst und alles in dich reinfrisst. Du kannst dich in Foren austauschen und dir außenstehende Meinungen einholen sowie Beratungsstellen für Mobbing konsultieren. Schwer fällt betroffenen Mobbingopfern, aus der Rolle des Opfers auszusteigen und sich zu wehren. Das geht oft nur mit Unterstützung von außen. Keiner braucht sich zu schämen oder die Fehler bei sich zu suchen, wenn er gemobbt wird.

Wehre dich gegen Mobbing!

Wenn du selbst gemobbt wirst, solltest du dir das nicht gefallen lassen. Du musst das nicht ausschweigen und dich jeden Morgen zur Arbeit quälen. Zwar gibt es in Deutschland kein Anti-Mobbing-Gesetz, aber der Arbeitgeber steht dennoch in der Pflicht, nach seinen Mitarbeiten zu schauen. Gegenüber Angestellten besteht gemäß § 241 BGB eine Fürsorgepflicht. Zum Beweisen der Vorfälle, in denen du gemobbt wirst, solltest du ein Mobbing-Tagebuch führen. Da trägst du die einzelnen Vorfälle ein und kannst damit die Vorfälle belegen. In zahlreichen Unternehmen findest du einen Personal- und Betriebsrat. Diese sind Ansprechpartner für die Mitarbeiter und haben die Verpflichtung, sich um solche Vorfälle zu kümmern. Laut §104 BetrVG kann der Betriebsrat die Entlassung von Arbeitnehmern veranlassen, wenn diese wiederholt den Betriebsfrieden stören. Dies ist bei Mobbing der Fall. Gewerkschaften wie ver.di beraten ebenfalls, wenn du am Arbeitsplatz gemobbt wirst. Als Mitglied kannst du dir Rechtsbeistand suchen und gegebenenfalls Klage beim Arbeitsgericht einreichen. Mobbingopfer haben das Recht, dass sie in Ruhe ihren Job ausüben können. Ist dies nicht möglich durch unangemessenes Verhalten von Vorgesetzten und Kollegen, können Schadensersatz und Schmerzensgeld eingeklagt werden. Im Allgemeinen Gleichstellungsgesetz ist verankert, dass Arbeitnehmer nicht benachteiligt werden dürfen durch ihre Herkunft, der Religion, des Alters, der Weltanschauung, des Geschlechts bzw der sexuellen Identität oder eine Behinderung.

 

Foto: © Tinnakorn, AdobeStock

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MACHERMAGAZIN Nr. 5 – Sommer 2019

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