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Plötzlich Chef – wie Du die Rolle gut ausfüllst

Chef wird man nicht über Nacht, aber …

Egal, ob Du Dich als Gründer betätigst, der mehrere Mitarbeiter beschäftigt, oder ob Du in der Firmenhierarchie aufgestiegen bist: Als Vorgesetzter hast Du andere Aufgaben und ein anderes Standing als zuvor. Bereite Dich am besten beizeiten drauf vor, dann wirst Du nicht zum “Zwitterwesen”.

Chef zu sein, das hört sich vielleicht gut an, aber in der Realität warten allerhand Aufgaben, Entscheidungen und eine klare Positionsansage auf Dich. Wenn Du bisher eher jovial und auf Augenhöhe mit Deinen Kollegen umgegangen bist, auch keine Konflikte austragen musstest, solltest Du Dich in der neuen Rolle des Chefs auch mit Deinem Auftreten und den Botschaften, die Du aussendest, auseinander setzen. “Irgend wie nett” ist nun nichts mehr, auch wenn Du auf Harmonie im Team setzt. Du bist als Entscheider gefragt, musst Strategien entwerfen und umsetzen und Dich immer wieder fragen, wie viel Mitbestimmung Du dem Team zubilligst. Dass heute keiner mehr den Despoten gibt, ist klar, aber Du bist eben doch in einer besonderen Position.

Wichtig: klar in den Ansagen sein!

Du kannst ganz sicher eins nicht mehr, nämlich, unklar in den Aussagen sein bzw. sich widersprechende Zusagen machen. Das heißt, Du musst einen klaren Kurs fahren, bei dem auch einige Interessen der Mitarbeiter nicht zu deren voller Zufriedenheit berücksichtigt werden. Can´t please them all, sagt der Engländer, und manchmal sagen wir, dass die Luft oben dünn sein kann. Du musst auch damit rechnen, dass Du angefeindet wirst, als Projektionsfläche dienst. Am besten stellst Du die Antennen immer gut auf, und wenn Du misstöne aus dem Team vernimmst, solltest Du den betreffenden Mitarbeiter ansprechen oder das ganze Team zusammen rufen. Damit zeigst Du auch, dass Du merkst, was los ist, dass es Dir wichtig ist, und dass Du ein Ohr für die Anliegen der Mitarbeiter hast.

Du bist nicht länger Einer von vielen

Als Chef musst Du Dir auch klar machen, dass Du nicht mehr in der Masse mitlaufen kannst. Die Entscheidungen, die Du triffst, gehen nicht mehr diffus auf die Kappe des Teams, sondern auf Deine Kappe. Das ist Chance und Herausforderung zugleich. Du kannst diese Chance aber nutzen, indem Du Dir klar machst, welch Potenzial in allem steckt, was Du jetzt angehst. Die Zukunft hängt von Dir ab, das hört sich doch gut an! Du bist jetzt eben der “Primus”, der nett, gelassen, aber auch einmal sehr fordernd sein kann. Du solltest Dir aber immer Deiner besonderen Rolle bewusst sein. Keine Sorge: Ein Bier mit dem Team trinken zu gehen, doch, das ist weiterhin möglich!

Foto: © yurolaitsalbert, AdobeStock

 

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MACHERMAGAZIN Nr. 5 – Sommer 2019

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