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Sind Sie Jungfrau? Fangfragen und schwierige Themen im Vorstellungsgespräch souverän meistern

Es gibt sie, diese Bewerbungsgespräche, die einfach perfekt laufen: Die Anreise war problemlos, die Empfangsdame hat uns freundlich zugezwinkert und das Gespräch mit dem freundlichen Personalchef ähnelt eher einem interessanten Small Talk. Doch leider haben Bewerber nicht immer so viel Glück.

Stressfragen als Bewerbertest

Häufig ähnelt das Einstellungsgespräch stellenweise eher einem Spießrutenlauf. Einige Personalabteilungen greifen im Bewerbungsprozess auf sogenannte Stressinterviews zurück, um zu beobachten, wie sich Bewerber unter extremem Druck verhalten. Wenn du also plötzlich mit Aussagen wie “Würden Sie denn auch unsere Toiletten putzen, wenn wir das für notwendig halten?” oder “Schämen Sie sich eigentlich nicht, sich mit so einem Lebenslauf bei uns zu bewerben?” konfrontiert wirst, befindest du dich voraussichtlich mitten in einem Stressinterview. Wie reagieren? Am besten eine selbstbewusste, möglichst schlagfähige Antwort geben. Auf die letzte Frage wäre schon ein fester Blick in die Augen des Gesprächspartners und ein klares, freundliches “Warum?” ausreichend. Auch Humor ist in solchen Situationen eine besonders gute Waffe. So könnte die Toilettenfrage mit einem augenzwinkernden “Mit Ihnen zusammen gerne!” beantwortet werden.

Ruhe und Freundlichkeit bewahren!

Allgemein sind für unangenehme Stressfragen ruhige und vor allem freundliche Gegenfragen wie “Warum denken Sie das?”, “Woher wissen Sie das?” oder “Wie meinen Sie das genau?” zielführend. Solche klaren Rückfragen zeigen, dass du dich nicht einschüchtern lässt, verschaffen dir Zeit zum Nachdenken und werfen den Ball wieder dem Gesprächspartner zu. Harmlosere Stressfragen sind “Wie würden Sie einem Pinguin am Südpol einen Kühlschrank verkaufen?” oder “Wie schwer ist Hessen?”. Dabei kommt es nicht auf den Inhalt der Antwort an, sondern wie mit der Frage umgegangen wird. Sackt der Bewerber in sich zusammen und gibt auf? Wie geht er an die Frage heran? Hat er Ideen für einen Lösungsweg?

Manchmal gibt es keine richtige Antwort

Wer auf die Frage “Sind Sie Jungfrau?” verschämt zu Boden blickt, hat nicht erkannt, dass es sich hierbei um eine Fangfrage handelt. Eine angemessene Antwort lautet daher “Nein, ich bin Sternzeichen Löwe.” Auf die klassische Fangfrage “Wären Sie lieber Papst oder General?” gibt es nicht die eine, richtige Antwort. Als Pflegekraft wäre wohl eher “Papst” die Antwort der Wahl, während als Manager eher der General benannt werden sollte. Um auf der sicheren Seite zu sein, verpacke deine Antwort auf solche Fragen stets in eine Relativierung wie “Das sind beides nicht meine Traumberufe, aber wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich eher den General/Papst wählen, weil …” und arbeite anschließend eine positive, stellenrelevante Facette heraus.

 

Foto: © yurolaitsalbert, AdobeStock

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MACHERMAGAZIN Nr. 4 – Frühjahr 2019

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