WERBUNG

Sind Smileys in geschäftlichen E-Mails ein No-Go?

Mit der Suche nach einer Ausbildung oder Abschluss des Studiums beginnt für Dich das Geschäftsleben. Du musst Dich bewerben und ein Unternehmen von Deinen Fähigkeiten überzeugen. Sofern diese Hürde genommen ist, gibt es viel zu lernen. Dazu gehört auch der Umgang mit den E-Mails, die für die Geschäftskorrespondenz meistens verwendet werden.

Smileys in internen Mails

Selbst wenn eine E-Mail das Unternehmen nicht verlässt, gelten andere Formvorgaben als für einen privaten Chat. Lese Dir zuerst die Firmenrichtlinien durch. Einige Firmen schreiben nicht nur vor, welche Schriftfarbe, -form und -größe zu nutzen ist. Sie erlauben oder untersagen auch explizit die Nutzung von Smileys. Dabei ist der mögliche Nutzen von Smileys, oder auch Emojis genannt, klar. Sie sollen das Geschriebene verstärken und Unklarheiten vorbeugen.

Wenn das Unternehmen keine Einwände hat, kannst Du besonders im Kontakt mit Kollegen, die Du schon besser kennengelernt hast, Emojis verwenden. Diese können einschätzen, was Du damit ausdrücken möchtest. Zusätzlich kannst Du selbst beurteilen, ob Dein Gegenüber etwas gegen den Einsatz der Emojis hat. Bei Kollegen, mit denen Du wenig Kontakt hattest oder bei Vorgesetzten solltest Du strikt auf den Einsatz der kleinen Helfer verzichten.

Bevor Du eine E-Mail mit Smileys versendest, bedenke auch, ob diese möglicherweise weitergeleitet wird. Erreicht die Mail beispielsweise einen Kunden, hat diese weder Emojis noch Spitznamen oder Ähnliches zu enthalten. Geht es also um einen speziellen Vorgang, zu dem der Kunde eine Rückmeldung erwartet, halte Dich am besten mit den Smileys zurück.

Smileys in externen Mails

Auch im externen E-Mail-Verkehr mit Kunden und Lieferanten gibt es keine eindeutige Antwort zur Verwendung von Emojis. Hauptsächlich hängt die Angemessenheit vom Kulturkreis des Empfängers ab. Deutsche Adressaten und Europäer im Allgemeinen sind dabei nicht sonderlich experimentierfreudig. Nach mehreren Jahren Geschäftsbeziehung und einigen persönlichen Treffen, kannst Du möglicherweise mit Emojis in E-Mails arbeiten. Davor würde es Dein Gegenüber in den meisten Fällen als unangemessen betrachten. Daher solltest Du bei dieser Zielgruppe auf den Einsatz von Emojs vollständig verzichten.

Bei asiatischen Empfängern sieht das dagegen ganz anders aus. In Japan, China und Korea ist die Technikaffinität viel höher als in Deutschland. Dort werden Emojis tagtäglich in Chats und auch E-Mails verwendet. Hier kannst Du Deine E-Mail ohne Weiteres durch gut platzierte Smileys auflockern. Möglicherweise kommt die E-Mail mit diesen Geschäftspartnern ohnehin selten zum Einsatz. Auch für geschäftliche Kontakte werden Business-Chats, wie Skype for Business, bevorzugt.

 

Foto: © ink drop, AdobeStock

News, Blog, Magazin, Jobs, Ausbildung, Studium, Nachhilfe

MACHERMAGAZIN Nr. 6 – Herbst 2019

WERBUNG

► Drei exklusive Vorteile

Melde dich zu unserem kostenlosen Newsletter an und sichere Dir diese exklusiven Vorteile:
  • Magazin als PDF herunterladen
  • Zugriff 1 Woche vor Print-Erscheinung
  • wöchentlicher Newsletter per Mail