WERBUNG

Der Umgangston in einer Company – von rau bis herzlich

Leserbewertung:
1 Stimmen = 5 Ø

Die Corporate Identity schlägt sich auch im Umgangston nieder

Jede Firma hat ihren eigenen Charakter, wozu nicht nur der schlichte oder opulente Stil der Räume, sondern auch der Umgangston gehört. Wenn Du neu bist, solltest Du Dich erst einmal einhören, um dann Deinen eigenen Beitrag zu leisten.

Natürlich hört man Worte wie “Du Dödel!” oder Derberes nicht so gerne, aber es kommt immer darauf an, wie und vom wem und in welchem Ton so etwas geäußert wird. Du Dödel kann wohlwollend gemeint sein und Nähe stiften oder etwas wirklich Kritisches bedeuten. Betrachte, wenn Du neu in einer Firma bist, das Gesagte also erst einmal mit Forscheraugen und gewöhn Dir nicht gleich den kompletten Jargon einer Firma an, wenn Du gerade mal eine Woche dort bist. Das wirkt schnell Papageien-artig oder allzu servil und angepasst. Aber sei Dir dennoch bewusst, dass der vorgefundene Ton von nun an zu Deinem Alltag gehören wird.

Der Klassiker: Handwerksbetriebe – derbe, aber nicht böse gemeint

Es kann sein, dass Du Dich als Handwerker/in versuchst und Dich auf Stunden voller Kreativität und schwungvollem Arbeiten mit natürlichen Materialien freust. Nur zu, aber vergiss nicht, dass Handwerker einen Ruf zu verteidigen haben, der grob lautet: ruhig etwa derber, dann setzen wir uns von den Büromenschen ab. Also, selbst wenn Du ein 1.5 Abi gemacht hast, Du musst jetzt auf eine andere Tonart umschalten. Schau bzw, hör zu,, was Dir behaglich ist, und bei ganz unangenehmen Sachen greif ruhig mal ein. Sexistische Sprüche gehen gar nicht, aber auch das ständige Fluchen, das man in mancher Werkstatt hören kann, musst Du nicht fördern oder gar 1 zu 1 nachahmen. Bleib Dir treu, aber mach Dich auch locker. Ein herzhaftes Sch… kann manchmal sehr gut gegen den Frust sein!

Ein Ort der Anglizismen – Werber unter sich

Wenn es Dich in eine Werbeagentur verschlagen hat, darfst Du Dich nicht wundern, dass Dein Schulenglisch einen gewaltigen Boost erfährt. Wie bitte, Boost? Genau, denn fortan bist Du unter den Anglizismen-Fans. Das heißt, dass Du ständig an Meetings teilnehmen musst, bis Dienstag Nachmittag einen Pitcher abgegeben haben musst, und dass das Target viel zu hoch angesetzt wurde. Nimm es sportlich und als Chance und sage Dir, dass Englisch nun mal die Weltsprache ist, und man an ihr nicht vorbei kommt. Du musst nur aufpassen, dass Du nicht aus Versehen von einem “Taser” sprichst, wenn ein “Teaser” gemeint ist. Aber das schaffst Du locker, und Dein Standing rankt bald schon top in Deinem Office.

 

Foto: fizkes, Adobe Stock

News, Blog, Magazin, Jobs, Ausbildung, Studium, Nachhilfe

MACHERMAGAZIN Nr. 3 – Herbst 2018

WERBUNG

► Drei exklusive Vorteile

Melde dich zu unserem kostenlosen Newsletter an und sichere Dir diese exklusiven Vorteile:
  • Magazin als PDF herunterladen
  • Zugriff 1 Woche vor Print-Erscheinung
  • wöchentlicher Newsletter per Mail