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75. STARTERCENTER NRW bei der IHK in Münster eröffnet

Münster/Nordrhein-Westfalen. – In Münster ist gestern Abend (17. Juni) bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen das 75. STARTERCENTER NRW eröffnet worden. Damit verstärkt die IHK ihren Service für Existenzgründer, deren Zahl in den vergangenen Jahren deutlich gesunken war. „Es muss uns gelingen, wieder mehr Menschen davon zu überzeugen, dass die Selbstständigkeit ein sehr lohnenswertes und attraktives berufliches Ziel ist“, sagte IHK-Präsident Dr. Benedikt Hüffer und betonte: „Neue Unternehmen sind wichtig für die beständige Erneuerung der Wirtschaft und somit für die Wettbewerbsfähigkeit der Region“.

Hüffer hatte das STARTERCENTER NRW Münsterland bei der IHK Nord Westfalen gemeinsam mit dem Staatssekretär des NRW-Wirtschaftsministeriums, Christoph Dammermann, eröffnet: „Mit der Eröffnung des 75. STARTERCENTER NRW ist das Netz zertifizierter Beratungsstellen für Gründerinnen und Gründer noch dichter geworden. Die über das ganze Land verteilten STARTERCENTER sind oftmals erste Ansprechpartner für sie. Ziel ist, dass Gründungsinteressierte hier die bestmögliche Beratung erhalten, um ihre Geschäftsidee umzusetzen. Dabei hilft die Nähe zu echten Unternehmern, anderen Start-ups und einem guten Netzwerk mit potenziellen Investoren. Ich freue mich, dass die IHK Nord Westfalen Unternehmensgründern mit Rat und Tat zur Seite steht und einen wichtigen Beitrag zu einer lebendigen Gründungskultur im Münsterland leistet.“

Die IHK-Vollversammlung hatte direkt vor der Eröffnung des Startercenters ein Positionspapier zur Förderung des Unternehmertums im IHK-Bezirk Nord Westfalen verabschiedet. Darin fordert die IHK unter anderem, unternehmerisches Denken zu fördern und wirtschaftliche Themen „wesentlich stärker als bisher“ fest in den Schulen und Hochschulen zu verankern und in die Ausbildung der Lehrenden zu integrieren. „Wir müssen die Hürden, die den Weg in die Selbstständigkeit versperren, aus dem Weg räumen oder deutlich heruntersetzen“, betonte IHK-Vizepräsident Prof. Dr. Ulrich Sick, der das Positionspapier in einem Arbeitskreis mit 14 Unternehmerinnen und Unternehmern erarbeitet hatte. Sick hob hervor, dass Gründer und auch Unternehmensnachfolger „ihre Zeit und Energie wieder stärker in das eigentliche Geschäft stecken können müssten, in die Gewinnung von Kunden oder in die Entwicklung von Innovationen“. Schon mit kleinen Maßnahmen könne die Politik Unternehmen spürbar entlasten und Bürokratie abbauen.

„Das Potenzial für mehr Unternehmensgründung ist da“, sagte IHK-Präsident Dr. Benedikt Hüffer. Nach einer landesweiten IHK-Studie haben knapp 40 Prozent der Befragten schon einmal darüber nachgedacht, sich selbstständig zu machen. Aber die meisten wagen den Schritt dann doch nicht. Gründe hierfür sind laut Studie neben der guten Konjunktur vor allem fehlendes Wissen über die Selbstständigkeit, der Mangel an Vorbildern im persönlichen Umfeld und die Angst vor dem Scheitern. Die Folge: „Die Gründungsquote hat sich in den letzten 15 Jahren mehr als halbiert“, sagte der IHK-Präsident. Der Anteil der Gründer und Nachfolger an der Bevölkerung im Alter von 18 bis 64 Jahren liegt nur noch bei knapp über einem Prozent. Hüffer: „Das wollen und werden wir ändern“. Mit neuen kostenlosen Beratungsangeboten, Seminaren, Expertensprechtagen und neuen Veranstaltungsformaten will die IHK genau bei den Ursachen ansetzen. Die eigene Geschäftsidee kann zudem online unter www.gruendungswerkstatt-nrw.de umgesetzt werden. Gründer können dort Business- und Finanzpläne erstellen und sich dabei online von einem Gründungsexperten begleiten lassen.

Quelle & Foto: Staatssekretär Christoph Dammermann überreichte IHK-Präsident Dr. Benedikt Hüffer und IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Fritz Jaeckel die Ernennungsurkunde für das 75. STARTERCENTER NRW (v.r.).; Foto: © MünsterView, Heiner Witte

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MACHERMAGAZIN Nr. 6 – Herbst 2019

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