WERBUNG

Der Business-Plan als solides Zahlenfundament mit Mehrfachnutzen

Der Business-Plan ist ein echter Alleskönner! Im Wesentlichen handelt es sich beim Business-Plan um eine sehr detailliert und “mit Adlerauge” zusammengestellte Prognose-Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Unternehmens. Mit diesem Zahlenwerk kannst Du als Unternehmer kalkulieren und auch interessante Zahlen bzw. Mindestwerte für das Rechnungswesen ableiten.

DerBusiness-Plan ist Wegweiser, Leuchtturm und vermeidet die Brutto-Netto-Falle

Wenn Du Dich mit erfolgreichen Gründern unterhältst, dann wirst Du gleich die Energie und den Spirit des Aufbruchs spüren können. Nach den ersten Schritten auf der Lernkurve bzw. Anfangsfehlern gefragt werden viele wahrscheinlich so etwas ähnliches wie die “Brutto-Netto-Falle” erwähnen. Wer die Gründung ohne einen detaillierten Business-Plan wagt, der kanns ich in vielen Gewerken oder Branchen auf einen Schlag über eine Auslastung von 100 Prozent oder mehr freuen. Dennoch steht Dein Firmenkonto am Monatsende nicht im schwarzen Bereich, vielleicht droth sogar ein dickes Minus.. Der Grund: Wenn Du Dich nicht gründlich in die Zahlen einarbeitet, vergisst Du vielleicht Kostenbestandteile wie die Lohnnebenkosten, die Zahlungen an die Berufsgenossenschaft oder aber auch größere Kostenbestandteile.

Gehst Du aber mit einem Gründungsberater, dem Firmenkundenbetreuer der Bank oder dem Steuerberater den allerersten Business-Plan oder das Konzept richtig durch, dann stärkt Dich das als Unternehmer. Aus dem komplett erstellten Business-Plan – dessen wesentliche Bestandteile Du nachher noch nachlesen kannst – lassen sich bestimmte Kernwerte oder auch Mindestpreise herauslesen.

Die Mindesterlöse oder Selbstkosten pro Mitarbeiter- oder Teamstunde kannst Du bzw. der bei Dir für die Kalkulation zuständige Mitarbeiter immer im Hinterkopf behalten. Damit Du im Normalfall nur Auftrge annimmst, die einen positiven Deckungsbeitrag erzielen können.

Ein gutes Zahlengedächtnis kann auch bei Verhandlungen mit größeren Kunden helfen: Wenn Dein Betrieb zusätzlich einem Tarifvertrag unterliegst und Du den zukünftigen Großkunden darauf hinweist, dann wird er mit höherer Wahrscheinlichkeit Deine Preisuntergrenze respektieren und annehmen.

Sehr gute Grundlage für Bankgespräch, Gründungsberatung und “die bessere Hälfte”

Bereits die erste erste Ausarbeitung eines noch nicht detaillierten Business-Plans kann ein interessanter Rahmen für die Bewusstwerdung Deiner Selbständigkeit sein. Die Vorlagen und Ideen für den Busienss-Plan sind so vielfältig wie oft auch umfangreich. Die wesentlichen Elemente sind allerdings gleich: Er enthält die wesentlichen Ausgabeposten unterteilt in die anfallenden Fixkosten und ggf. auch die variablen Kosten. Auf der Ertragsseite wirdmit Annahmen zu möglichen Umsätzen und Erträgen gearbeitet, oftmals aufgeteilt in zwei fast identisch aussehende Spalten: Die Ertragsspalten werden dabei mit Werten für einen guten Geschäftsgang und für ein pessimistisches Szenario “befüllt”.

Egal ob es sich um einen Gründungszuschuss des Staates, ein Firmenkundendarlehen oder die Überlegung der Eigenfinanzierung handelt: Aus dem Business-Plan ergeben sich mögliche Ertragskennzahlen oder auch Renditekennziffern für das eingesetzte Kapital.

Die Finanzierung durch die Bank oder den Staat ist oftmals daran geknüpft, dass eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit besteht. Eine fachkundige Stellungnahme eines Experten (z. B. Industrie- und Handelskammer, Steuerberater) oder eine “Tragfähigkeitsbescheinigung” sind dann erforderlich, um grünes Licht zu geben.

Indirekt erfüllt der Business-Plan und/oder die weiteren Betrachtungen auch eine Schutzfunktion für Dich als Gründer: Würden die Zahlen nicht stimmen, so könntest Du vor der Gründung nochmal nachrechnen oder Dein Geschäftsmodell überdenken.

Und letztendlich dient der Business-Plan auch dazu, Dir innere Stabilität in Deiner Beziehung, Familie oder auch mit Deinen Eltern zu finden. Wenn Du beispielsweise ein Darlehen Deiner Eltern in Anspruch nehmen möchtest – wie auch Amazon Gründer Jeff Bezos – dann argumentiert es sich mit Zahlen leichter.

Detailreiche Ausarbeitung sorgt für einen guten Start: Der Business-Plan als Frühwarnsystem

Bei der Gründung solltest Du vor allem daran denken, dasss sehr viele Kostenblöcke bereits ab dem ersten Gründungstag anfallen. Deshalb solltest Du erst dann mit den rechtlich verbindlichen Schritten der Gründung beginnen, wenn der Zahlenrahmen Business-Plan eine hohe Erfolgschance und/oder die Möglichkeit eines guten Geschäftsertrags aufzeigen würde.

Dann kannst Du die Selbständigkeit auf mindestens drei stabilen Säulen aufbauen: Deinem Mut und Unternehmergeist, Deinen Kenntnissen und dem Fachwissen sowie einem stabilen Zahlenwerk.

Foto: © NicoElNino, AdobeStock

News, Blog, Magazin, Jobs, Ausbildung, Studium, Nachhilfe

MACHERMAGAZIN Nr. 4 – Frühjahr 2019

WERBUNG

► Drei exklusive Vorteile

Melde dich zu unserem kostenlosen Newsletter an und sichere Dir diese exklusiven Vorteile:
  • Magazin als PDF herunterladen
  • Zugriff 1 Woche vor Print-Erscheinung
  • wöchentlicher Newsletter per Mail