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Der Unternehmenspitch – Wie überzeuge ich in kurzer Zeit und bleibe in Erinnerung?

Ob in der Hektik einer Messe, eines Startup-Meetings oder bei einer kurzen Begegnung, Unternehmenspitchs bieten eine kurze und prägnante Vorstellung, die bei potentiellen Kunden und Investoren das Interesse weckt. Worauf kommt es beim Pitch an, welche Arten sind beliebt und was wird neben dem AIDA-Prinzip noch wichtig?

Von Elevator Speach und Salespitchs

Das bekannteste Szenario, um der Idee von Pitchs auf die Spur zu kommen, ist das Folgende: Wir stehen im Aufzug plötzlich vor einer einflussreichen Person und wissen, dass diese einmalige Gelegenheit beim Schopf gepackt werden muss. Nun bieten sich nur wenige Minuten, um von unserer Kompetenz, der Notwendigkeit und dem potentiellen Erfolg unseres Projektes zu überzeugen. Du solltest verschiedene Pitchs bereit halten, um entsprechend auf die Art deines Publikums reagieren und deine Absichten verwirklichen zu können.

Der Aufbau des Unternehmenspitchs erfolgt meist nach dem AIDA-Prinzip (Attention-Interest-Desire-Action): Erst weckst Du die Aufmerksamkeit der Zuhörer und teilst die Botschaft mit. Danach folgt das Interesse an deiner Idee und das Bedürfnis, Service und Produkte zu nutzen oder eine Investition zu tätigen. Am Ende rufst du zur Aktion auf, indem du die Vorteile und Erfolgsaussichten nochmal zusammenfasst.

Dein Unternehmenspitch Vergleich – Welche Arten gibt es?

Ein guter Pitch ist individuell und muss zum Vortragenden passen. Neben einer natürlichen Vortragsweise und interessantem Mehrwert für die Zuhörer sind mehrere Möglichkeiten zielführend. Die verschiedenen Arten können auch kombiniert Erfolg versprechen.

Elevator-Pitch
Für eine klassische Vorstellung der eigenen Person und eines Unternehmens oder der Organisation bietet der Elevator-Pitch (auch Elevator-Speech) die Vermittlung von Kompetenzen und soll allgemeines Interesse an einer Zusammenarbeit wecken. Nach der Vorstellung deiner Person kann kurz auf die Geschichte des Unternehmens und bisherige Erfolge eingegangen werden. Der Elevator-Pitch ist so aufgebaut, dass weitere Details später geklärt werden können (Visitenkarte nicht vergessen).

Sales-Pitch
Beim Verkaufspitch steht das Produkt, eine Idee oder ein Service im Mittelpunkt. Als opener wählst du entweder eine Lücke im Markt oder ein Problem, die dein Angebot füllen kann. Alternativ dazu eröffnest du mit den Vorzügen und gehst danach auf die Anwendungsgebiete für deine Lösung ein. Die Nennung von Kompetenzen, besonderen Eckdaten oder bisherigen Erfolgen kommt kurz vor dem Aufruf, sich von den Vorzügen zu überzeugen und bei Fragen Kontakt aufzubauen.

Investor-Pitch
Bei dieser besonderen Art des Pitchs stehen potentielle Investoren im Mittelpunkt. Auf eine große Show und viel Werbung kann hier verzichtet werden – außer du bist grade in einer Episode von Sharktank. Erfolgskennziffern, Investmentpläne und Aussichten auf Expansionen und das Potential, dass sich Investoren bietet, werden vorgestellt. Beweise potentiellen Geldgebern und Teilhabern, dass sich die Investition lohnt.

Es ist noch kein Pitch vom Himmel gefallen

Neben aussagekräftigen Zahlen und einer natürlichen Vortragsweise, muss Kundenkenntnis gezeigt werden. Wichtig ist es zudem, eine Interaktion mit den Zuhörern aufzubauen: Wer vor einer Gruppe spricht, lässt kurze Pausen, beim Vortrag vor Einzelpersonen darf auf Interaktion und Rückfragen gewartet werden.

Übe deinen Pitch vor Freunden oder Frage auch Unbekannte auf der Straße, ob diese mal eine Minute Zeit haben. Lass dir klar und deutlich sagen, ob deine Botschaft ankommt und wo Verbesserungsbedarf besteht. Stelle dich vor einen Spiegel und beobachte deine Gestik und Mimik. Mache eine Aufnahme von deinem Pitch, um dich selbst zu hören und freue dich auf die Reaktionen, deiner ersten Geschäftspartner!

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MACHERMAGAZIN Nr. 4 – Frühjahr 2019

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