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Gründen in Teilzeit – nebenberufliche Selbständigkeit

Du träumst davon, Dein eigener Chef zu sein, möchtest Dir zu Deinem Haupteinkommen etwas dazuverdienen oder denkst, dass Du langfristig Dein Hobby zum Beruf machen kannst? Dies sind wohl die häufigsten Beweggründe für eine nebenberufliche Selbständigkeit. Natürlich fordert eine Gründung neben dem Hauptjob viel Disziplin, auch der Zeitaufwand ist nicht zu unterschätzen, doch der Schritt kann für Dich eine große Chance sein…

Vorteile der nebenberuflichen Selbständigkeit

Du hast eine tolle Geschäftsidee? Selbst wenn Du sicher bist, dass Dein Plan Früchte tragen und zum unternehmerischen Erfolg führen wird, ist es ein Risiko, alle Brücken hinter Dir abzubrechen. Vor allem, wenn Du in einem gut funktionierenden Angestelltenverhältnis tätig und damit abgesichert bist. In der nebenberuflichen Selbständigkeit kannst Du antesten, wie weit Deine Idee sich umsetzen lässt und angenommen wird. Zudem bist Du in der komfortablen Lage, zunächst nicht von Deiner Selbständigkeit leben zu müssen. Nutze den Zeitraum, um Deinen Gewinn zu re-investieren, damit Dein kleines Unternehmen Stück für Stück wachsen kann.

Wenn das Hobby zum Beruf wird

Nicht selten entsteht die Idee einer Gründung in Teilzeit aus einem liebgewonnenen Hobby. Der begeisterte Hundehalter nimmt an verschiedenen Weiterbildungen teil und eröffnet irgendwann seine eigene Hundeschule. Aus einer Beauty-Queen wird eine versierte Kosmetikerin. Diese Pläne haben gute Chancen auf Erfolg – denn dahinter stecken Menschen voller Leidenschaft und Engagement. Häufig sind diese Eigenschaften gepaart mit einer Unzufriedenheit in dem bestehenden Angestelltenverhältnis. Da liegt die Idee, sich zunächst in einer Testphase nebenberuflich selbständig zu machen, auf der Hand.

Nachteile

Natürlich herrscht auch beim Gründen in Teilzeit nicht immer eitel Sonnenschein. Unterschätze nicht die zeitliche Doppelbelastung, die auf Dich zukommt. Dein Chef wird kein Verständnis dafür haben, wenn Du Deinem Vollzeitjob weniger engagiert nachgehst, um Deine Gründung voranzutreiben. Prüfe daher vorab, ob die Dir verbleibende Zeit für Deinen Nebenerwerb ausreicht. Scheitert Deine nebenberufliche Selbständigkeit und Du hast Schulden gemacht, musst Du diese von Deinem Vollzeitjob abbezahlen. Falls Du Dein Hobby zum Beruf machen möchtest, solltest Du genau darüber nachdenken, ob Du dieses dann noch genießen kannst. Einigen gelingt dieser Spagat, andere verlieren an ihrer eigentlichen Leidenschaft die Lust, sobald sie zur Arbeit wird.

Unternehmerische Pflichten

Selbst wenn Du “nur” in Teilzeit gründest, bist Du von unternehmerischen Pflichten nicht befreit. Du musst Dich um die Buchhaltung kümmern, Dein Unternehmen anmelden und eine Rechtsform wählen, prüfen, welche Steuern Du zu zahlen hast, mit Deiner Krankenkasse Rücksprache halten und natürlich Deinen Arbeitgeber über die Selbständigkeit informieren. Auch das Gründen in Teilzeit ist also mit viel Bürokratie verbunden.

 

Foto: © Fxquadro, AdobeStock

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MACHERMAGAZIN Nr. 5 – Sommer 2019

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