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Komm, lass uns eine Firma gründen – wenn aus Freunden Geschäftspartner werden

Freunde werden Kollegen – Chancen und Fallstricke

Die Idee ist genial: Ein paar gute Freunde, die sich seit langer Zeit kennen, gründen eine Firma. Aus Arbeit wird Spiel, aber stimmt das in jedem Fall? Hier kommen ein paar zu bedenkende und beachtende Aspekte.

Natürlich ist es super, wenn Du Deine zukünftigen Mitgesellschafter seit Jugendtagen kennst. Du mit Deinem analytischen Verstand und dem Hang zur Perfektion triffst auf Max, der die Ruhe weg hat und ideal ist im Umgang mit schwierigen Kunden. Dazu gesellt sich Mia, die auf Kundenfang geht, und deren Charme sowieso niemand widerstehen kann. Gemeinsam seid Ihr das Dream Team. Doch, halt, ob das immer in der Realität so klappt? Fangen wir einfach beim Lästigsten an, dem Kleingedruckten, das in einem Gesellschaftervertrag unbedingt stehen sollte. Wenn Ihr alle als Gesellschafter in die Firma einsteigen wollt, müsst Ihr die Kompetenzen formell festschreiben. Nur so könnt Ihr, falls Einer aussteigen will, auch mit klaren Leitlinien arbeiten. Dass Einer “mal eben die Klamotten hinschmeißt”, darf und soll im Geschäftsleben nicht möglich sein.

Wer kann was, wer macht wie viel?

Wenn man sich manche Geschichte einer gescheiterten Zusammenarbeit von guten Freunden ansieht, kommt überproportional häufig der Aspekt zum Tragen, dass Einer denkt, er trage mehr als die Anderen zum Erfolg bei. Oftmals erweist sich das als rein subjektive Wahrnehmung, die aber fatale Konsequenzen haben kann. Wenn einer der Gesellschafter erst einmal den Eindruck hat, dass er immer alleine die Kartoffeln aus dem Feuer holt, ist oft die miese Stimmung zum Dauergast avanciert. Solchen Entwicklungen, die leider gerne auch nach außen getragen werden, solltet Ihr, wenn Ihr gemeinsam gründet, durch regelmäßige Meeting mit einem Supervisor entgegen wirken. Jeden Freitag könnte es heißen: Wir setzen uns zusammen und reden über alles – also auch über Frust, das Gefühl von Überarbeitung und Ungerechtigkeit. So werden manche Sichtweisen relativiert, und es besteht vor allen Dingen die Chance, Aufgaben neu zu verteilen, das Ganze also dynamisch zu halten.

Perfekt – die unterschiedlichen Kompetenzen bündeln

Beim Blick auf erfolgreich arbeitende Firmen, die sich aus Freunden oder guten Bekannten rekrutieren, kann man oftmals feststellen, dass es dann am besten läuft, wenn wirklich jeder seinen Platz im “Gebilde Firma” gefunden hat. Der IT Tüftler muss also nicht mit Kunden verhandeln, wenn ihm das partout nicht liegt. Der mehr auf “Action” und Kontakt setzende Mensch darf gerne hinaus, Kunden akquirieren oder sich auf Seminaren und Kongressen zeigen. Eine gute Balance aus innen und außen, aus Reflexion, Analyse und proaktivem, kommunikativem Handeln ist ideal. Die Kunst besteht darin, genau die “richtigen” Typen zusammen zu stellen, dann kann es phänomenal werden!

 

© ivanko80, AdobeStock

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MACHERMAGAZIN Nr. 5 – Sommer 2019

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