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Partnerschaften zwischen Start-ups und großen Konzernen: Risiken und Chancen

Gründen Personen ein Unternehmen, welches der Umsetzung innovativer Ideen dient und ist ein hohes Wachstumspotenzial vorhanden, dann spricht man vom Start-up. Schnell stellt sich für die Gründer und Geschäftsführer die Frage, welche Geschäftspartner am besten geeignet sind. Sollen sie die Kooperation mit großen Konzernen anstreben oder ist die Zusammenarbeit mit mehreren kleineren Partnern von Vorteil?

Vorteile und Ziele der engen Zusammenarbeit mit großen Konzernen

82,4 Prozent der Start-ups finanziert sich über eigene Ersparnisse. Die finanziellen Mittel sind meistens beschränkt, Investoren sind eine Option, jedoch reduziert sich in diesem Fall der eigene Einfluss auf das Unternehmen. Viele Gründer erachten es als DIE große Chance, eng mit einem großen Konzern zusammenzuarbeiten, um das Wachstum des Unternehmens schnell voranzutreiben. Absatzchancen entstehen, exklusive Verträge werden geschlossen und oftmals findet auch die Integration eigener Unternehmensbereiche in den Konzern statt. Beispielsweise arbeiten die Unternehmen gemeinsam an neuen Projekte und teilen Ressourcen. Doch ist diese gewinnversprechende Vorgehensweise ohne Risiko?

Abhängigkeit und Spezialisierung sind Risiken

Um mit einem großen Konzern zusammenarbeiten zu können, muss das Start-up einen hohen Einsatz bringen. Aufgrund der noch verhältnismäßig geringen Größe des jungen Unternehmens bringt dieses seine gesamten Ressourcen und Kapazitäten in die Kooperation mit dem großen Konzern ein. Zeit und Energie für die Zusammenarbeit mit weiteren Geschäftspartnern besteht meistens nicht – die Abhängigkeit von einem Auftraggeber droht. Ein weiteres Risiko ist die Spezialisierung. Passt sich das Start-up an die Wünsche des großen Kooperationspartners an, dann muss es berücksichtigen, dass die Produkte nicht mehr für andere Anwendungsgebiete geeignet sind. Es wird für das Start-up immer schwieriger, sich im Bedarfsfall wieder von dem großen Konzern zu trennen.

Fazit: Die genaue Vorgehensweise ist entscheidend

Das junge Start-up kann durch die Kooperation mit einem großen Konzern schnelles Wachstum realisieren. Es gewinnt die Aufmerksamkeit auf dem Markt und kann seinen Kunden als positive Referenz aufführen. Allerdings muss das Start-up darauf achten, seine Eigenständigkeit zu behalten und die Abhängigkeit möglichst gering zu halten. Die Integration in den großen Konzern führt zur Aufgabe dieser Eigenständigkeit. Enge Zusammenarbeit bei Entwicklung und Marketing sind jedoch sinnvoll, um Ressourcen zu schonen.

 

Foto: © Vasyl, AdobeStock

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MACHERMAGAZIN Nr. 4 – Frühjahr 2019

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