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Welche Rechtsform ist für mein Unternehmen die richtige Entscheidung?

Welche Rechtsformen existieren in Deutschland?

Junge Gründer müssen sich die Frage stellen, welche Rechtsform für ihr Unternehmen die richtige Wahl ist. Wenn auch du den Weg in die Selbstständigkeit planst, ist dieser Artikel eine wichtige Informationsquelle für dich. Wir stellen dir die Eigenschaften der wichtigsten Rechtsformen für Gründer vor.

Zu den wichtigsten Rechtsformen gehören:

  • Aktiengesellschaft (AG)
  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
  • Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)
  • Einzelunternehmen
  • Eingetragener Kaufmann (e.K.)

Die Aktiengesellschaft ist für Gründer in der Regel noch nicht interessant. Erst mit zunehmendem Geschäftserfolg ist die Umwandlung in eine AG zur Gewinnung von Kapital eine sinnvolle Option.

GmbH oder Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)

Eine der am häufigsten gewählten Rechtsformen ist die GmbH. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgt, die Gesellschafter leisten gemeinsam ein Mindeststammkapital in Höhe von 25.000 Euro. Der entscheidende Vorteil ist die Beschränkung der Haftung auf das Stammkapital. Dein Privatvermögen ist vor eventuellen Forderungen abgesichert, du trittst nicht persönlich in Haftung (Ausnahme: Verstöße als Geschäftsführer der GmbH, beispielsweise Nicht-Abgabe von Umsatzsteuervoranmeldungen). Steht dir das erforderliche Stammkapital nicht zur Verfügung oder möchtest du eine solch hohe Summe nicht investieren, dann ist die UG, die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), eine sehr gute Alternative. Das Stammkapital beträgt mindestens 1 Euro. Einen bestimmter Anteil des jährlichen Gewinns musst du als Stammkapital zur Seite legen, solange bis die Umwandlung zur GmbH möglich ist. Ebenso wie bei der GmbH besteht keine persönliche Haftung der Gesellschafter.

Die einfache Gründung überzeugt: das Einzelunternehmen

Der Ausdruck des Einzelunternehmens bezieht sich zum einen auf das Unternehmen des eingetragenen Kaufmanns und zum anderen auf die selbstständige Tätigkeit einer natürlichen Person. Im Folgenden wird zunächst auf letztere Definition eingegangen. Freiberufliche, Landwirte und Gewerbetreibende gelten als Einzelunternehmen. Du bist der Inhaber dieses Einzelunternehmens. Im Jahr 2015 waren 67 Prozent der Unternehmen Einzelunternehmen. Es handelt sich demnach um die am häufigsten gewählte Rechtsform in Deutschland. Die Gründung ist unkompliziert: Abhängig von der Art deiner unternehmerischen Tätigkeit meldest du ein Gewerbe an und/oder trägst dich ins Handelsregister ein. Ein Mindestkapital ist nicht erforderlich. Beachte weitere mögliche gesetzliche Verpflichtungen, wie den Beitritt zur IHK und die Anmeldung beim zuständigen Finanzamt. Wenn du als Kaufmann beziehungsweise als Kauffrau dein Einzelunternehmen ins Handelsregister einträgst, bist du im Anschluss ein eingetragener Kaufmann (e.K.) oder eine eingetragene Kauffrau (e.K.).

Das Einzelunternehmen und die GmbH beziehungsweise die UG (haftungsbeschränkt) sind die besten Rechtsformen für junge Gründer. Eventuelle spätere Umwandlungen sind möglich. Nutze die Beratung durch einen Notar, um dich über alle Details zu informieren. Im Falle der GmbH und der UG benötigst du einen notariell beglaubigten Gesellschaftervertrag.

© ivanko80, AdobeStock

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MACHERMAGAZIN Nr. 8 – Frühjahr 2020

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