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IT-Kongress

6. IT-Strategie-Kongress mit über 350 Teilnehmern

Münster/Münsterland.– Als wichtiges Instrument zur Profilierung der IT-Region Münsterland wertet die IHK Nord Westfalen den 6. IT-Strategie-Kongress, an dem heute (22. Mai) in Münster über 350 Geschäftsführer und IT-Experten aus der gesamten Region teilnehmen. Damit hat sich die Teilnehmerzahl gegenüber dem vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. Das freut besonders die Unternehmer Uwe Rotermund und Martin Hornung. Sie sind die Initiatoren des Kongresses, den das IT-Forum Nord Westfalen in diesem Jahr gemeinsam mit der IHK Nord Westfalen und dem Digital Hub münsterLAND im IHK-Bildungszentrum veranstaltet.

Dabei ist der Kongress inzwischen weit mehr als ein ambitioniertes Bildungsprogramm, an dem mit Klaus Bürg (Amazon Web Services) und Thorsten Herrmann (Microsoft Deutschland) die deutschen Spitzenmanager von zwei der sogenannten „Big Five“ der Internetökonomie mitwirken. Sie schildern den Kongressteilnehmern, wie die digitale Zukunft aussehen wird und geben eine Einschätzung zu den Chancen der deutschen Wirtschaft. Einschüchtern lassen soll sich die regionale Wirtschaft durch die Vorherrschaft der amerikanischen IT-Riesen aber gerade nicht, betont IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Fritz Jaeckel. Im Gegenteil: „Die Digitalisierung bietet große Chancen, die wir auch im Münsterland nutzen müssen, wenn die Region langfristig wettbewerbsfähig bleiben soll.“

Für Jaeckel hat die Veranstaltung deshalb über die fachlichen Impulse hinaus noch eine ganz andere Bedeutung: „Der IT-Strategie-Kongress steigert die Wahrnehmung des Münsterlandes als IT-Region.“ Das Potenzial an Unternehmen und Arbeitsmöglichkeiten in dieser Branche öffentlich darzustellen sei

wichtig, um Fachkräfte zu gewinnen und Firmen in die Region zu holen. „Zudem treibt der IT-Strategie-Kongress die Netzwerkbildung in der Region voran“, sagt der IHK-Hauptgeschäftsführer. Die Vernetzung von leistungsstarken IT-Unternehmen und industriellen Weltmarktführern, wie sie bei dem Kongress erfolge, sei wichtige Voraussetzung für neue Ideen und Geschäftsmodelle, die die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen. „Hier entstehen neue Allianzen zwischen Industrie, IT und Start-ups“, ist sich Jaeckel sicher.

Laut IHK-Statistik hat sich im Münsterland die Zahl von Unternehmensgründungen in der Informationstechnologie in den vergangenen drei Jahren fast verdoppelt. Zuletzt (2018) lag sie bei 110 Gründungen im Jahr. Für Jaeckel „ein gutes Zeichen“, aber: „Die IT-Wirtschaft muss deutlich an Fahrt gewinnen und das vorhandene Potenzial besser nutzen“, warnt er. So rangierten beim deutschlandweiten Vergleich „Digitalisierungskompass 2018“ lediglich Münster (Platz 34) und der Kreis Borken (154) „im grünen Bereich“. Die Kreise Coesfeld (249), Steinfurt (259) und Warendorf (330) seien gegenüber dem Vergleich von 2016 zurückgefallen. „Diesen Trend müssen wir gemeinsam umkehren“, forderte Jaeckel.

 

Quelle & Foto: © IHK Nord Westfalen: Beim 6. IT-Strategie-Kongress (v.r.): Uwe Rotermund (IT-Forum), Dr. Sebastian Köffer (Digital Hub MünsterLand), Uwe Braam (IT-Forum), Dr. Fritz Jaeckel (IHK Nord Westfalen), Thomas Herrmann (Microsoft), Klaus Bürg (Amazon Web Services), Martin Hornung (IT-Forum) und Prof. Dr. Gunther Olesch (Phoenix Contact GmbH & Co. KG).

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