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IHK-Regionalausschuss: Wirtschaft bietet Partnerschaft bei Stadtentwicklung an

Münster. Die Zukunftsfähigkeit der Stadt Münster stand im Mittelpunkt eines Meinungsaustausches zwischen Oberbürgermeister Markus Lewe und den Unternehmerinnen und Unternehmern im IHK-Regionalausschuss für die Stadt Münster. Der Ausschussvorsitzende, Fabian Roberg, erneuerte hierbei die Bereitschaft der Wirtschaft, sich aktiv und konstruktiv in den laufenden Stadtentwicklungsprozess „MünsterZukünfte 20|30|50“ einzubringen.
„Gute Standortbedingungen und eine wirtschaftsfreundliche Verwaltung tragen maßgeblich zur Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in unserer Stadt bei“, unterstrich Roberg. Und er benannte auch gleich die Probleme, auf die Politik und Verwaltung eine Antwort finden müssten: Fehlender Wohnraum, Defizite in der Erreichbarkeit und ein erheblicher Nachholbedarf bei der Ausstattung von Gewerbegebieten mit Glasfaseranschlüssen. „Auf diese und viele weitere Fragen der Standortqualität müssen im anstehenden Stadtentwicklungsprozess Antworten gegeben werden“, formulierte der IHK-Vizepräsident eine klare Erwartungshaltung.

Oberbürgermeister Lewe griff das auf. So wies er auf die enorme Bauleistung in Münster – mehr als 2.700 Wohnungen in den vergangenen zwei Jahren. Für 2019 kündige sich ein großer Schub im Wohnungsbau an, denn „fast 3.300 Baugenehmigungen sind zurzeit offen“. Den Aufbau einer hochwertigen Breitbandinfrastruktur betrachte die Stadt als erstrangige infrastrukturpolitische Herausforderung. Er wies darauf hin, dass es in einer breit gefächerten Stadtgesellschaft eine Vielzahl unterschiedlicher, teilweise auch gegensätzlicher Zielvorstellungen zur Stadtentwicklung gebe. Diese habe man mit dem bewusst breit angelegten Diskussionsprozess transparent abgebildet. „Ich verstehe ihre Ungeduld“, so Lewe, der den Unternehmen anbot, sich aktiv in das für den Herbst dieses Jahres geplante Wirtschaftsforum einzubringen.

In der weiteren Diskussion wurde deutlich, dass die Veränderungen im Zuge der Digitalisierung für die Unternehmen ebenso wie für die Stadtverwaltung eine besondere Herausforderung darstellen. Mit Konsequenzen auf beiden Seiten: „Verwaltungs- und Geschäftsprozesse werden sich ändern – und mit ihnen die Arbeitsplätze“, so Roberg. In vielen Unternehmen in Münster seien die hieraus folgenden strukturellen Veränderungen bereits erkennbar. „Münster tut gut daran, sich nicht auf den Lorbeeren der Vergangenheit auszuruhen, sondern aktiv an der Diversifizierung seiner Wirtschaftsstruktur und insbesondere auch an den Standortbedingungen für die Industrie zu arbeiten“, so sein Plädoyer in Richtung Stadtspitze.

Der Oberbürgermeister stimmte dem zu und verwies darauf, dass die Digitalisierung auch vor den städtischen Verwaltungsprozessen nicht haltmache. „Bis 2023 wollen wir alle an die Bürgerinnen und Bürger gerichteten Verwaltungsvorgänge auf einer digitalen Plattform anbieten“, so Lewe in seiner Funktion als Chef der Stadtverwaltung.

Zu Beginn der Sitzung erneuerten die Mitglieder des IHK-Regionalausschusses einstimmig ihr Mandat für Julius Fabian Roberg als Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses für die Stadt Münster. Ebenfalls einstimmig bestätigt wurden Christina Beyer-Dreßen und Wolfgang Stricker als stellvertretende Vorsitzende.

 

Quelle & Foto: © IHK Nord-Westfalen; Wirtschaft und Verwaltung im Dialog: (v. l.) IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Fritz Jaeckel, Oberbürgermeister Markus Lewe und Fabian Roberg, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses für die Stadt Münster.

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MACHERMAGAZIN Nr. 4 – Frühjahr 2019

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